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Freitag, 17. Aug. 18

Düs­sel­dorf - Alz­hei­mer-Pati­enten und ihre Angehö­rigen sollten Weih­nach­ten am besten „wie in alten Zeiten” bege­hen. Das rät die Deut­sche Gesell­schaft für Geron­topsych­iatrie und -psy­cho­the­rapie (DGGPP) in...

Zürich - Krank­haf­tes Schnar­chen lässt sich auch durch Did­geri­doo-Spie­len behan­deln. Das Blas­instru­ment der aus­tra­lischen Urein­woh­ner führe laut einer Studie dazu...

Han­nover - Abge­hetzt von Weih­nacht­sein­käu­fen berei­tet die Mutter das Fest­tags-Menü vor, der Vater biegt den Tan­nen­baum im Wohn­zim­mer zurecht, und die Kinder strei­ten sich über das Fern­seh­pro­gramm.

Dessau - Das rich­tige Anhei­zen von Öfen oder Kaminen senkt die pro­ble­mati­sche Fein­stau­bent­wick­lung beim Heizen mit Holz. Darauf weist das Umwelt­bun­des­amt (UBA) in Dessau (Sach­sen-Anhalt) hin.

München - Von Ent­zün­dun­gen der Bauch­spei­cheldrüse Betrof­fene sollten sich nicht fettarm ernähren. Ange­brach­ter sei „fett­mode­rate” Kost. Das berich­tet die Zeit­schrift „Ärzt­liche Praxis” unter Beru­fung auf den...

Berlin - Säu­rebin­dende Arz­nei­mit­tel für den Magen sollten zeit­lich getrennt von anderen Medi­kamen­ten ein­genom­men werden. Darauf weist die Bun­des­ver­eini­gung Deut­scher Apo­the­ker­ver­bände (ABDA) in Berlin hin.

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Ungewollt kinderlos - Frühe Diagnose erleichtert Behandlung

Berlin - Viele Paare wünschen sich nichts sehnlicher als Nachwuchs.

Kinderwunsch

Nachwuchs als sehnlichster Wunsch. (Bild: Clearblue Unipath Diagnostics/dpa/gms)

Nach Monaten ohne Verhütung muss ein Teil von ihnen aber mit Schrecken feststellen, dass sich keine Schwangerschaft einstellt.

Fachmediziner schätzen, dass etwa zehn Prozent aller Ehen ungewollt kinderlos bleiben. Neben einer möglichen Hormonbehandlung sollten Paare auch andere Möglichkeiten in Betracht ziehen.

Voraussetzung für jede Therapie ist, dass die Ursachen für die Kinderlosigkeit möglichst früh und genau diagnostiziert werden. „Erste wichtige Hinweise, ob ein Eisprung stattfindet und wann, geben die Basaltemperatur und die Konsistenz des Zervixschleims, der den Gebärmutterhals verschließt”, erklärt Gabriele Ziegler vom Selbsthilfeverein Wunschkind in Berlin. „Auch wenn es unangemessen erscheint: Stellen Sie sich bei einer Hebamme vor. Sie hilft Ihnen, Ihren Körper besser kennen zu lernen.”

Meist folgt dann ein Gespräch mit dem Gynäkologen. „Darin wird neben Faktoren wie Rauchen oder Übergewicht, die die Fruchtbarkeit beeinträchtigen, vor allem die Belastung durch Stress hinterfragt”, erläutert Christian Albring, Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte in Hannover.

Anschließend ermittelt der Arzt mögliche organische Ursachen wie Verwachsungen der Eierstöcke. Mit Hilfe von Ultraschall lassen sich das Wachstum des Follikels und der Eisprung beobachten. „Außerdem ist es möglich, nach dem Verkehr den Spermiengehalt im Gebärmutterhals zu kontrollieren”, sagt Albring. Schließlich kann auch die Durchgängigkeit des Eileiters überprüft werden.

Die Ursachen liegen in je etwa einem Drittel aller Fälle allein bei der Frau oder allein beim Mann, bei einem weiteren Drittel bei beiden Partnern. „Deshalb muss sich auch der Mann eingehend untersuchen lassen und vor allem eine Analyse von Menge, Form, Größe und Beweglichkeit seiner Spermien durchführen lassen”, rät Albring.

Bleibt die Ursache ungeklärt, werden alternative Therapiemethoden oft vernachlässigt, so die Beobachtung von Gabriele Ziegler. „Naturheilkundliche Methoden sind aber durchaus eine Überlegung wert - auch wenn die Erfolge nicht wissenschaftlich beweisbar sind.” Solche Methoden sind allerdings teuer und vor allem zeitaufwendig.

Mit jedem Fehlversuch und jedem Diagnoseschritt steigen der seelische und der zeitliche Druck. Dann ziehen auch Paare, die anfangs Vorbehalte gegenüber Hormonbehandlungen hatten, diese häufig in Betracht. Wichtigste Ansprechpartner sind dann auf Reproduktionsmedizin spezialisierte Praxen und Kinderwunschzentren.

„Wir vervollständigen vorliegende Untersuchungsergebnisse”, erläutert Andreas Tandler-Schneider, Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Fertility Center in Berlin. „Wenn nötig, wird die eine oder andere Untersuchung auch noch mal wiederholt.” Bis zu einem Jahr sollten Paare für die Behandlung in einem Kinderwunschzentrum einplanen. Ergänzend zur Hormonbehandlung können anschließend alternative Behandlungsmethoden wie Akupunktur eingesetzt werden.

„Die große Gefahr ist, dass das Thema Kinderwunsch die Sexualität des Paares und sein ganzes Leben dominiert”, erklärt Tewes Wischmann, Psychologe am Universitätsklinikum Heidelberg. Um diese Belastung während der Behandlung zu meistern, kann psychologische Beratung sinnvoll sein. Das gelte erst recht, wenn ein Paar lernen muss, endgültig mit der ungewollten Kinderlosigkeit zu leben.

www.wunschkind.de

www.naturheilkunde-kinderwunsch.de

www.fertilitycenterberlin.de

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/12/25/service/gesundheit/t/rzo207124.html
Mittwoch, 21. Dezember 2005, 10:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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