Nachrichten Sport Magazin Service
Anzeigen Verlag im Netz Kevag Telekom Internet-Service Kontakt
Auto Computer Multimedia Wirtschaft Freizeit Urlaub Gesundheit Beruf Lexikon
Sonntag, 23. Sep. 18

Düs­sel­dorf - Alz­hei­mer-Pati­enten und ihre Angehö­rigen sollten Weih­nach­ten am besten „wie in alten Zeiten” bege­hen. Das rät die Deut­sche Gesell­schaft für Geron­topsych­iatrie und -psy­cho­the­rapie (DGGPP) in...

Zürich - Krank­haf­tes Schnar­chen lässt sich auch durch Did­geri­doo-Spie­len behan­deln. Das Blas­instru­ment der aus­tra­lischen Urein­woh­ner führe laut einer Studie dazu...

Han­nover - Abge­hetzt von Weih­nacht­sein­käu­fen berei­tet die Mutter das Fest­tags-Menü vor, der Vater biegt den Tan­nen­baum im Wohn­zim­mer zurecht, und die Kinder strei­ten sich über das Fern­seh­pro­gramm.

Dessau - Das rich­tige Anhei­zen von Öfen oder Kaminen senkt die pro­ble­mati­sche Fein­stau­bent­wick­lung beim Heizen mit Holz. Darauf weist das Umwelt­bun­des­amt (UBA) in Dessau (Sach­sen-Anhalt) hin.

München - Von Ent­zün­dun­gen der Bauch­spei­cheldrüse Betrof­fene sollten sich nicht fettarm ernähren. Ange­brach­ter sei „fett­mode­rate” Kost. Das berich­tet die Zeit­schrift „Ärzt­liche Praxis” unter Beru­fung auf den...

Berlin - Säu­rebin­dende Arz­nei­mit­tel für den Magen sollten zeit­lich getrennt von anderen Medi­kamen­ten ein­genom­men werden. Darauf weist die Bun­des­ver­eini­gung Deut­scher Apo­the­ker­ver­bände (ABDA) in Berlin hin.

Gesundheit

News  

Wellness  

Fitness-Tipps  

Richtiges Anheizen von Holzöfen und Kaminen senkt Feinstaubbelastung

Dessau - Das richtige Anheizen von Öfen oder Kaminen senkt die problematische Feinstaubentwicklung beim Heizen mit Holz.

Darauf weist das Umweltbundesamt (UBA) in Dessau (Sachsen-Anhalt) hin.

Beim Anheizen gelte es, schnell eine möglichst hohe Temperatur zu erreichen. Dies könne durch den Einsatz von besonders gut getrocknetem, dünn gespaltenem Holz oder durch Holzanzünder aus dem Handel erreicht werden. Außerdem muss bei Öfen die Luftzufuhr hoch eingestellt sein.

Erst wenn im Ofen oder Kamin eine ausreichende Grundglut entstanden ist, dürfen Scheite nachgelegt werden. Um eine unvollständige Verbrennung zu vermeiden, sollte der Brennraum den Angaben zufolge aber nie überfüllt werden. Am besten werden immer nur kleine Mengen Holz nachgelegt. Richtig betriebene Öfen oder Feuerstellen zeichnen sich durch wenige oder gar keine Rußablagerungen aus.

Aus rein gesundheitlicher Sicht ist zumindest der Betrieb von offenen Kaminen laut UBA nicht empfehlenswert - sie belasten den Innenraum naturgemäß stärker mit Staub und anderen Schadstoffen als geschlossene Systeme. Deshalb gestatte das Immissionsschutzgesetz auch nur den gelegentlichen Betrieb von offenen Kaminen. Wie hoch die letztlich Luftbelastung im Innenraum ausfällt, hänge zum einen von der Wirkung des Abzugs und zum anderen von der Wetterlage ab.

Nach Berechnungen des UBA erzeugen die deutschen Haushalte jedes Jahr rund fünf Mal mehr Feinstaub durch das Verbrennen von Holz als durch das Verbrennen von Steinkohle, Braunkohle und Heizöl zusammen - nämlich 19 085 Tonnen gegenüber 3755 Tonnen.

Vom Schornsteinfeger gemessen werden muss der Staubausstoß von einzelnen Öfen oder Kaminen allerdings nicht. Dies ist laut dem Zentralinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerks in Sankt Augustin (Nordrhein-Westfalen) nur für Zentralheizungen verpflichtend. Mit Festbrennstoffen wie Holz, Holzpellets oder Kohle betrieben darf ein Kubikmeter ihrer Abgase nicht mehr als 150 Milligramm Gesamtstaub enthalten. Gesamtstaub steht für Staub aller Größen, also ultrafeine, feine und gröbere Partikel.

Je feiner die Partikel sind, desto weiter können sie in den Körper vordringen. Partikel, die größer als 10 Mikrometer sind, kommen laut UBA kaum über den Kehlkopf hinaus, nur ein kleiner Teil schafft es in die kleineren Bronchien und in die Lungenbläschen. Teilchen zwischen 2,5 und 10 Mikrometern Größe landen dort aber auf jeden Fall. Ultrafeine Partikel, die kleiner als 0,1 Mikrometer sind, können über die Lungenbläschen sogar in die Blutbahn vordringen und sich über den Blutweg im Körper verteilen.

Bei der Anschaffung von Holzpelletheizungen empfiehlt das UBA Geräte, die dem Umweltzeichen „Blauer Engel” (RAL ZU 111 und 112) genügen. Bei den so gekennzeichneten Heizungen sind in einem Kubikmeter Abgas nicht mehr als 30 Milligramm Gesamtstaub enthalten.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/12/25/service/gesundheit/t/rzo207266.html
Mittwoch, 21. Dezember 2005, 16:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
Artikel empfehlen    Leserbriefe    Impressum

suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
 
Druckversion