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Montag, 23. Januar 06

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Hamas: Indirekte Gespräche mit Israel möglich

Gaza/Tel Aviv - Die radikalislamische Hamas-Organisation hat indirekte Gespräche mit Israel zwei Tage vor der palästinensischen Parlamentswahl nicht mehr ausgeschlossen.

Hamas-Wahlkundgebung

Wahlkundgebung der Hamas in Nablus.

Der Hamas-Führer Mahmud al- Sahar sagte am Montag in der Stadt Gaza: „Verhandlungen mit Israel über eine dritte Partei sind kein Tabu.” Unterdessen wollte die israelische Armee ihre Militäreinsätze im Westjordanland bis nach der Wahl weitgehend einstellen. Ausnahmen solle es nur geben, wenn ein Anschlag unmittelbar drohe und abgewendet werden könne, sagte eine Armeesprecherin am Montag in Tel Aviv.

Die politischen Hauptkonkurrenten , die regierende Fatah-Organisation und die Hamas-Bewegung, warben am Montag noch einmal um die Gunst der Wähler. Nach Umfragen führte die Fatah mit mehreren Prozentpunkten vor der Hamas. Erst vor zwei Wochen hatte die Hamas jegliche Gespräche mit Israel ausgeschlossen. Der Hamas-Führer Ismail Hania hatte erklärt, seine Organisation würde nur über ihre Gewehre mit Israel kommunizieren.

Abgesandte der US-Regierung hätten Israel versprochen, dass Washington eine palästinensische Regierung mit einer Beteiligung der Hamas nicht anerkennen werde, berichtete die israelische Tageszeitung „Haaretz”. Die Anerkennung einer solchen Regierung verstoße gegen amerikanische Gesetze. Die USA betrachten die Hamas als Terrororganisation.

Der palästinensische Regierungschef Ahmed Kureia wies eine ausländische Einmischung in die Wahlen demonstrativ zurück, nachdem es Berichte darüber gegeben hatte, dass sich die USA für seine Fatah- Bewegung stark machten. „Niemand hat das Recht, die Wahl für uns zu treffen”, sagte er in Ramallah.

Für den Wahltag am Mittwoch gilt in Israel eine erhöhte Alarmstufe, da dem israelischen Geheimdienst Warnungen vor Anschlägen durch die radikale Gruppe Islamischer Dschihad vorliegen. Die Organisation, die zu einem Boykott der Wahlen aufruft und als einzige Gruppierung nicht kandidiert, hat mehrere Anschläge in den vergangenen Monaten in Israel verübt, so auch für das Selbstmordattentat in Tel Aviv am vergangenen Donnerstag.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/01/23/news/t/rzo215241.html
Montag, 23. Januar 2006, 18:44 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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