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Freitag, 23. Aug. 19

Bonn - Schon zwölf Prozent der 13- bis 24-Jäh­rigen in Deutsch­land haben nach Angaben des Bun­des­ver­ban­des der Inkasso- Unter­neh­men Schul­den. Im Schnitt belie­fen sie sich auf rund 1800 Euro...

Hamburg - Wein­trin­ker sehen ihren eigenen Fern­seh­sen­der, Segel­freunde auch, Auto-Fans, Bibel­leser und Hobby-Köche sowieso. Im digi­talen Kabel-TV gibt es längst Pro­gramme für fast jeden Geschmack.

Mün­chen/Lon­don - Der Mobil­funkan­bie­ter O2 will sich unter dem Dach der spa­nischen Tele­fónica zum inte­grier­ten Kom­muni­kati­ons-Dienst­leis­ter wan­deln. „Mit O2 Genion bieten wir seit 1999 tra­ditio­nell ein...

Ams­ter­dam - Die Medi­zin­tech­nik und die Halblei­ter­sparte haben das Geschäft des nie­der­län­dischen Elek­tro­nik­kon­zerns Philips 2005 beflü­gelt.

Cannes - Kul­tur­staats­minis­ter Bernd Neumann (CDU) will Urhe­ber­rechts­ver­let­zun­gen wie das ille­gale Kopie­ren oder Her­unter­laden von Mu­sik über Tausch­bör­sen weiter unter Strafe stel­len.

München - Der Anteil der Infor­mati­ons­tech­nik und Tele­kom­muni­kation am deut­schen Brut­toin­land­spro­dukt wird sich einer Studie zufolge in den kom­men­den zehn Jahren etwa ver­dop­peln. Im Jahr 2015 werde er etwa bei...

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Nicht alle können Radio und Fernsehen

Unterschleißheim - Schluss mit dem Kabelsalat im Wohnzimmer: Fernseher, Videorekorder, DVD-Player, Stereoanlage, Leinwand und unzählige Fernbedienungen soll künftig ein einziger Computer mit Bildschirm ersetzen.

Media Center

Fernseher, DVD-Player und Stereoanlage in einem. (Bild: Microsoft/dpa/gms)

Das ist zumindest die Idee der Anbieter von so genannten Media-Center-Systemen, von denen bereits mehrere Software- und Hardware-Versionen auf dem Markt sind. Es lassen sich alle digitale Medien mit einem Gerät steuern, erklärt Irene Nadler, Pressesprecherin bei Microsoft in Unterschleißheim bei München.

Ob die Media Center tatsächlich sinnvoll sind, hängt von den Bedürfnissen des Anwenders ab. So können die oft günstigeren DVD-Festplatten-Rekorder viele Funktionen eines Media-Center-Rechners übernehmen: Sie zeichnen Sendungen auf, spielen Musik von CDs und DVDs ab, und eignen sich als Speicherort für digitale Fotos. Sie ermöglichen außerdem zeitversetztes Fernsehen - eine Sendung lässt sich etwa anhalten und zu einem späteren Zeitpunkt weitersehen. Die meisten Modelle sind zudem mit einem elektronischen Programmführer (EPG) ausgestattet, so dass man Aufnahmezeiten für einen Film nicht mehr selbst eingeben muss.

„Wer vor allem gute Bildqualität und einfache Handhabung will, ist mit Unterhaltungselektronik wie einem DVD-Festplatten-Rekorder immer noch am besten bedient”, schreibt Stiftung Warentest in einem Vergleich von DVD-Rekordern mit Media-Center-PCs. Die Computer dagegen seien absturzgefährdet und müssten etwa mit Treiber-Updates und Virenschutz gewartet werden. Laut Irene Nadler von Microsoft sind die gleichen Sicherheitsvorkehrungen nötig wie am normalen Computer.

„Man holt sich nicht nur Vorteile ins Haus”, sagt Volker Zota von der in Hannover erscheinenden Computerzeitschrift „c't”. Zum Beispiel verbrauche ein PC im Vergleich zur Unterhaltungselektronik viel mehr Strom. Außerdem benötige er mehr Zeit zum Hochfahren. Der Vorteil der Computer-Lösung ist vor allem die Vielfalt. So könne man etwa zwischendurch E-Mails abrufen, erläutert Zota. Außerdem seien die Geräte flexibler: Man könne grundsätzlich alle Formate abspielen. Unterhaltungselektronik könne dagegen meist weit verbreitete Formate wie JPEG oder MP3 lesen.

Auf dem Markt gibt es inzwischen laut Volker Zota rund ein Dutzend Media-Center-Programme, die mit Windows als Betriebssystem arbeiten. Microsoft-Konkurrent Apple bietet das System Front Row an. Allerdings lässt sich damit nicht fernsehen und Radio hören - auch nicht durch eine Kombination mit etwaigen Zusatzgeräten, wie Frank Limbacher von der Pressestelle von Apple Deutschland sagt.

Von den auf Windows basierenden Lösungen ist die Windows XP Media Center Edition (MCE) die Bekannteste. Sie liegt in der 2005er Version mit Verbesserungen (Update Rollup 2) vor. Die größten aktuellen Konkurrenten sind Zota zufolge PowerCinema 4 von Cyberlink, TVcentral V2 von Sceneo und das frei verfügbare und kostenlose Media Portal. Diese Systeme hat „c't” im November getestet.

Die Media-Center-Programme ähneln sich in den Grundfunktionen. Allerdings gibt es auch Unterschiede, etwa in der Benutzerfreundlichkeit. „Die MCE ist recht einfach mit wenigen Tasten zu steuern”, sagt Zota. Über diese Tasten komme man an alle wichtigen Funktionen ran. Bei den anderen Versionen ruckelten Schaltflächen, Schriften seien zu klein oder der rote Aufnahmeknopf verliere während einer Aufzeichnung die Farbe, wenn man in ein anderes Menü springe, berichtet Zota.

Auch unterstützten die Programme nicht alle Arten des Fernsehempfangs. PowerCinema etwa ist laut „c't” nicht für digitalen Satellitenempfang ausgestattet, bei der MCE brauche man spezielle Karten. Außerdem unterscheiden sich die Systeme in der Startgeschwindigkeit: Dem „c't”-Vergleich zufolge ist PowerCinema nach 4 Sekunden startbereit, die freie Software Media Portal dagegen erst nach 33 Sekunden.

Die Preise für die Software allein liegen laut „c't” zwischen etwa 50 Euro bis zu rund 120 Euro, nur die Lösung von Media Portal ist kostenlos. Nach Angaben von Microsoft Deutschland gibt es die MCE-Software allein - also ohne PC - als so genannte System-Builder-Version nur in Fachgeschäften. Sprecherin Nadler zufolge braucht es für die nachträgliche Installation der MCE-Software technische Kenntnisse.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/01/23/service/computer/t/rzo209896.html
Montag, 02. Januar 2006, 10:19 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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