Nachrichten Sport Magazin Service
Anzeigen Verlag im Netz Kevag Telekom Internet-Service Kontakt
Auto Computer Multimedia Wirtschaft Freizeit Urlaub Gesundheit Beruf Lexikon
Mittwoch, 11. Dez. 19

Bonn - Schon zwölf Prozent der 13- bis 24-Jäh­rigen in Deutsch­land haben nach Angaben des Bun­des­ver­ban­des der Inkasso- Unter­neh­men Schul­den. Im Schnitt belie­fen sie sich auf rund 1800 Euro...

Hamburg - Wein­trin­ker sehen ihren eigenen Fern­seh­sen­der, Segel­freunde auch, Auto-Fans, Bibel­leser und Hobby-Köche sowieso. Im digi­talen Kabel-TV gibt es längst Pro­gramme für fast jeden Geschmack.

Mün­chen/Lon­don - Der Mobil­funkan­bie­ter O2 will sich unter dem Dach der spa­nischen Tele­fónica zum inte­grier­ten Kom­muni­kati­ons-Dienst­leis­ter wan­deln. „Mit O2 Genion bieten wir seit 1999 tra­ditio­nell ein...

Ams­ter­dam - Die Medi­zin­tech­nik und die Halblei­ter­sparte haben das Geschäft des nie­der­län­dischen Elek­tro­nik­kon­zerns Philips 2005 beflü­gelt.

Cannes - Kul­tur­staats­minis­ter Bernd Neumann (CDU) will Urhe­ber­rechts­ver­let­zun­gen wie das ille­gale Kopie­ren oder Her­unter­laden von Mu­sik über Tausch­bör­sen weiter unter Strafe stel­len.

München - Der Anteil der Infor­mati­ons­tech­nik und Tele­kom­muni­kation am deut­schen Brut­toin­land­spro­dukt wird sich einer Studie zufolge in den kom­men­den zehn Jahren etwa ver­dop­peln. Im Jahr 2015 werde er etwa bei...

Computer

News  

CD der Woche  

Surftipps  

Tipps  

Video-Portale bieten Speicherplatz für Hobby-Filmer

Bonn/Münster - Viele Internet-Nutzer kehren ihr Innerstes nach außen. Texte und Fotos reichen einigen dabei nicht mehr aus.

Video-Portale

www.youtube.com bietet Speicherplatz für Filme. (Bild: Youtube.com/dpa/gms)

Sie stellen Heimvideos ins Netz und lassen sich über die bewegten Bilder beim Leben zuschauen.

Auch in Deutschland kommen die „Videoblogs” mehr und mehr in Mode. Auf mehreren Web-Portalen können Freizeit-Filmer ihre Aufnahmen veröffentlichen. Seiten wie www.youtube.com, www.ourmedia.org, www.clipshack.com, www.vimeo.com, www.putfile.com oder www.blip.tv ermöglichen, gratis Video-Dateien ins Netz zu laden. „Sie sind eine einfache Möglichkeit für alle, die Videos anderen zur Verfügung stellen wollen, aber keinen eigenen Webspeicherplatz haben”, sagt Dominik Schöneberg vom Online-Magazin „Netzwelt.de” in Bonn. Betrachter können die Aufnahmen meist bewerten und kommentieren.

Schöneberg hat den Dienst „youtube.com” getestet. Sein Fazit: Auch ohne große Kenntnisse von Videobearbeitung fällt das Bedienen leicht. Nach der Anmeldung lassen sich Videos über eine Eingabemaske ins Netz übertragen. Bei „youtube.com” dürfen die Dateien nicht größer als 100 Megabyte sein, akzeptiert werden die gängigsten Videoformate.

Unabhängig vom Portal könne das Hochladen je nach Datei-Größe und Tempo der Internetverbindung einige Minuten dauern, sagt Schöneberg. „Ein schneller Anschluss wie ein DSL-Zugang ist Voraussetzung.” Einziges Manko ist, dass viele Portale nur für die in Frage kommen, die Englisch beherrschen.

Auf Deutsch erreichbar ist etwa die neue Website „www.fmarket.de”. Betreiber Frank Brauer aus Berlin bietet neben Gratis-Speicherplatz zum Beispiel auch ein Forum. Als Album für digitale Fotos und Videos versteht sich „www.webzooms.de” mit Sitz in Karlsruhe. Kostenlos gibt es dort aber nur wenig Videospeicherplatz. Ein umfangreicherer Speicher kostet bis zu zehn Euro im Monat.

Eifrige Filmer sorgen in den Portalen regelmäßig für Nachschub. In „Videoblogs”, kurz Vlogs, zeigen sie bewegte Bilder von sich, ihrer Stadt und mehr. Die Vlogs stecken in Deutschland noch in den Kinderschuhen. Langfristig werden sie aber mit den Weblogs zu Multimedia-Tagebüchern verschmelzen, glaubt Prof. Christoph Neuberger, Kommunikationswissenschaftler an der Uni Münster.

Günstige Technik mache Filmaufnahmen für jeden möglich, schnelle Online-Anschlüsse sorgten für eine komfortable Verbreitung. Zudem gibt es laut Neuberger ein wachsendes Bedürfnis, sich öffentlich darzustellen. „Der Trend geht dahin, dass sich Internetnutzer ihre eigenen multimedialen Inhalte schaffen”, sagt Frank Brauer.

Hohe Bildqualität und -ästhetik können Zuschauer bei den oft nicht nachbearbeiteten Aufnahmen aber nicht erwarten. Auch inhaltlich schwankt die Bandbreite zwischen Banalem und Filmen mit höherem Anspruch. Doch offenbar gilt: Nicht jugendfreie und urheberrechtlich geschützte Videos sind tabu. Einige Aufnahmen, die offensichtlich Kinotrailer und Fernsehausschnitte waren, habe er schon gelöscht, sagt Brauer. Grenzenlos ist die kreative Freiheit der Hobby-Filmer also auch im Internet nicht.

www.vlogmap.org/result.php?country=DE

http://freevlog.org/translations/german

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/01/23/service/computer/t/rzo213786.html
Mittwoch, 18. Januar 2006, 11:18 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
Artikel empfehlen    Leserbriefe    Impressum

suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
 
Druckversion