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Freitag, 18. Okt. 19

Bonn - Schon zwölf Prozent der 13- bis 24-Jäh­rigen in Deutsch­land haben nach Angaben des Bun­des­ver­ban­des der Inkasso- Unter­neh­men Schul­den. Im Schnitt belie­fen sie sich auf rund 1800 Euro...

Hamburg - Wein­trin­ker sehen ihren eigenen Fern­seh­sen­der, Segel­freunde auch, Auto-Fans, Bibel­leser und Hobby-Köche sowieso. Im digi­talen Kabel-TV gibt es längst Pro­gramme für fast jeden Geschmack.

Mün­chen/Lon­don - Der Mobil­funkan­bie­ter O2 will sich unter dem Dach der spa­nischen Tele­fónica zum inte­grier­ten Kom­muni­kati­ons-Dienst­leis­ter wan­deln. „Mit O2 Genion bieten wir seit 1999 tra­ditio­nell ein...

Ams­ter­dam - Die Medi­zin­tech­nik und die Halblei­ter­sparte haben das Geschäft des nie­der­län­dischen Elek­tro­nik­kon­zerns Philips 2005 beflü­gelt.

Cannes - Kul­tur­staats­minis­ter Bernd Neumann (CDU) will Urhe­ber­rechts­ver­let­zun­gen wie das ille­gale Kopie­ren oder Her­unter­laden von Mu­sik über Tausch­bör­sen weiter unter Strafe stel­len.

München - Der Anteil der Infor­mati­ons­tech­nik und Tele­kom­muni­kation am deut­schen Brut­toin­land­spro­dukt wird sich einer Studie zufolge in den kom­men­den zehn Jahren etwa ver­dop­peln. Im Jahr 2015 werde er etwa bei...

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Chef von Livedoor nach Skandal verhaftet

Tokio - Der Skandal um die junge Internetfirma Livedoor hat am Montag einen neuen Höhepunkt erreicht.

Takafumi Horie

Takafumi Horie, Präsident der Internetfirma Livedoor Co., ist verhaftet worden.

Wie japanische Medien am Abend unter Berufung auf Ermittlungskreise berichteten, wurde der 33- jährige Präsident Takafumi Horie wegen Verdachts der Verbreitung falscher Finanzinformationen festgenommen.

Gegen seine rasant gewachsene Internetfirma wird unter anderem wegen Kursmanipulation im Zusammenhang mit einer Firmenübernahme sowie Bilanzfälschung ermittelt. Der Skandal hatte in der vergangenen Woche zu Panikverkäufen an der Börse geführt, woraufhin erstmals in der Geschichte der Börse der gesamte Aktienhandel wegen drohenden Zusammenbruchs des Computersystems abgebrochen werden musste.

Neben Horie wurde den Berichten zufolge auch sein Finanzchef Ryoji Miyauchi verhaftet. Zuvor waren die beiden Manager sowie andere Mitarbeiter der Livedoor-Gruppe von der Staatsanwaltschaft verhört worden. Für Ältere ist Horie der Inbegriff eines Casino-Kapitalismus, andere sehen ihn als einen Rebell gegen die überkommenen Konventionen der alten Japan AG. Das „enfant terrible” der japanischen Unternehmerschaft, das sich in der Öffentlichkeit lieber in T-Shirts als in Anzügen zeigt, hatte mit seinem provokanten Auftreten schon mehrfach für Aufsehen gesorgt.

So mit seinen letztlich erfolglosen Versuchen, einen Baseballclub sowie den größten privaten Fernsehsender des Landes, Fuji TV, zu übernehmen oder - mit Unterstützung der Regierungspartei LDP - als Unabhängiger ins Parlament einzuziehen. Seit 2000 hat der Abbrecher der Elite-Universität Tokio nicht weniger als 20 Unternehmen gekauft.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/01/23/service/computer/t/rzo215135.html
Montag, 23. Januar 2006, 12:42 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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