Nachrichten Sport Magazin Service
Anzeigen Verlag im Netz Kevag Telekom Internet-Service Kontakt
Auto Computer Multimedia Wirtschaft Freizeit Urlaub Gesundheit Beruf Lexikon
Donnerstag, 21. Nov. 19

ErzgebirgeAnna­berg-Buch­holz - Jeder Fußtritt auf dem frisch ver­schnei­ten Weg knirscht. Wie im Märchen sind die Tannen „ver­zucker­t”, und die Kälte lässt die Fluss­läufe zufrie­ren.

-Dresden - Dresden ist in Fei­erstim­mung. Die Elb­metro­pole blickt 2006 auf 800 Jahre Geschichte zurück. Das Ereig­nis wird mit einem Feu­erwerk von Aus­stel­lun­gen, Kon­zer­ten...

Halle - „Um diese Zeit bei Hän­del!”: so ver­abre­den sich die Hal­len­ser. Sie meinen damit das bron­zene Stand­bild des 1685 in ihrer Stadt gebo­renen Kom­ponis­ten, das den Mit­tel­punkt des Markt­plat­zes bildet.

Speyer - Der Dom von Speyer ist das größte roma­nische Bauwerk Deutsch­lands. Zwei Mil­lio­nen Gäste kommen des­wegen jähr­lich in die mehr als 2000 Jahre alte Stadt am Rhein.

Wes­ter­land - Still ist es im Winter auf Sylt. Fernab vom Som­mer­tru­bel findet die nord­frie­sische Insel in dieser Jah­res­zeit wieder zu sich selbst.

Gotha/Wei­mar - Thürin­gen gilt nicht nur als die Mitte Deutsch­lands. Das Land nimmt auch für sich in Anspruch - bezogen auf seine Fläche -, über die meisten Feu­dal­bau­ten zu ver­fügen. Es gibt weit mehr als 400...

Urlaub

News  

Deutschland-Reisen  

Gesundheit auf Reisen  

Neues aus dem Katalog  

Recht  

Tipps  

Traumziele  

Deutschlands Grünes Herz mit großer Vergangenheit

Gotha/Weimar - Thüringen gilt nicht nur als die Mitte Deutschlands. Das Land nimmt auch für sich in Anspruch - bezogen auf seine Fläche -, über die meisten Feudalbauten zu verfügen. Es gibt weit mehr als 400 mittelalterliche Burgen, Burgruinen und Schlösser.

Mariendom

Erfurts Dom ist auch nachts sehr schön. (Bild: Thüringen Tourismus/dpa/gms)

Ein Beispiel dafür ist die Heidecksburg in Rudolstadt. Wer eine Reise auf den Spuren der Geschichte Thüringens unternehmen will, muss die Zeit jedoch großzügig kalkulieren,schon für Weimar, Wirkungsstätte von Johann Wolfgang Goethe und Friedrich Schiller. „Mindestens drei Tage sind notwendig, um einen Überblick über die Kulturstätten zu bekommen”, sagt Uta Kühne von der Touristeninformation der Stadt.

Im Westen Thüringens erhebt sich über Eisenach die Wartburg. In ihren Mauern übersetzte der Reformator Martin Luther das Neue Testament in die deutsche Sprache. Die Festung war auch Schauplatz des Treffens der Burschenschaften, auf dem Studenten 1817 gegen Despotentum und Kleinstaaterei protestierten. „Vergessen Sie nicht, in Eisenach erblickte Johann Sebastian Bach 1685 das Licht der Welt”, sagt der Musikwissenschaftler Herbert Gotsch, der hier über den bedeutendsten Komponisten des deutschen Barock und der protestantischen Kirchenmusik recherchiert.

Mitten in Gotha steht die spätmittelalterliche Margarethenkirche. Über der Stadt thront Schloss Friedenstein, die größte derartige frühbarocke Anlage. Die herrschaftlichen Räume beherbergen ein Museum. „Beachtenswert ist das Kupferstichkabinett mit etwa 40 000 Blättern”, sagt Direktor Bernd Schäfer.

Handwerk gehörte neben der Landwirtschaft seit jeher zur wichtigsten Einnahmequelle der Menschen in dieser Region. In Suhl machten Büchsenmacher das Städtchen zur Waffenschmiede Europas. „Wir haben an diesem traditionellen Ort das einzige Spezialmuseum für Technik und Kultur der Handfeuerwaffen in Zentraleuropa eingerichtet”, sagt Direktor Thomas Müller.

In Apolda entschieden sich die Meister für ein friedliches Gewerbe und begannen mit dem Guss von Glocken. Mehr als 20 000 verließen die Gießereien, darunter die 24 Tonnen schwere im Kölner Dom. Ein Museum zeigt alles zur Geschichte und Technik des Glockengießens.

Wer nach so viel Geschichte Entspannung braucht, findet diese im Thüringer Wald. Ihn durchzieht von Eisenach bis Blankenstein der Rennsteig, der älteste Wanderweg Deutschlands. Er ist nur einer von insgesamt 17 000 Kilometern solcher ausgeschilderten Pfade. Im Winter herrscht in diesem Mittelgebirge Skisaison. Nicht zufällig liefert die Küche rustikale Kost. Zu den Spezialitäten der Region zählen Bratwürste und die Kartoffelklöße, die weit über die Grenzen hinaus bekannt sind - bekannter vielleicht als viele ihrer Kunstschätze.

Informationen: Thüringer Tourismus GmbH, Weimarische Straße 45, 99099 Erfurt (Tel.: 0361/374 20, Fax: 0361/374 23 88)

www.thueringen.de/schloesser , www.thueringer-wald.de

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/01/23/service/reise/deutschland/t/rzo195287.html
Freitag, 04. November 2005, 10:18 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
Artikel empfehlen    Leserbriefe    Impressum

suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
 
Druckversion