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Donnerstag, 14. Nov. 19

ErzgebirgeAnna­berg-Buch­holz - Jeder Fußtritt auf dem frisch ver­schnei­ten Weg knirscht. Wie im Märchen sind die Tannen „ver­zucker­t”, und die Kälte lässt die Fluss­läufe zufrie­ren.

-Dresden - Dresden ist in Fei­erstim­mung. Die Elb­metro­pole blickt 2006 auf 800 Jahre Geschichte zurück. Das Ereig­nis wird mit einem Feu­erwerk von Aus­stel­lun­gen, Kon­zer­ten...

Halle - „Um diese Zeit bei Hän­del!”: so ver­abre­den sich die Hal­len­ser. Sie meinen damit das bron­zene Stand­bild des 1685 in ihrer Stadt gebo­renen Kom­ponis­ten, das den Mit­tel­punkt des Markt­plat­zes bildet.

Speyer - Der Dom von Speyer ist das größte roma­nische Bauwerk Deutsch­lands. Zwei Mil­lio­nen Gäste kommen des­wegen jähr­lich in die mehr als 2000 Jahre alte Stadt am Rhein.

Wes­ter­land - Still ist es im Winter auf Sylt. Fernab vom Som­mer­tru­bel findet die nord­frie­sische Insel in dieser Jah­res­zeit wieder zu sich selbst.

Gotha/Wei­mar - Thürin­gen gilt nicht nur als die Mitte Deutsch­lands. Das Land nimmt auch für sich in Anspruch - bezogen auf seine Fläche -, über die meisten Feu­dal­bau­ten zu ver­fügen. Es gibt weit mehr als 400...

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Dresden feiert 800 Jahre

Dresden - Dresden ist in Feierstimmung. Die Elbmetropole blickt 2006 auf 800 Jahre Geschichte zurück.

Dresdner Frauenkirche

Symbol für den Wiederaufbau: Die barocken Frauenkirche in Dresden.

Das Ereignis wird mit einem Feuerwerk von Ausstellungen, Konzerten, Open-Air-Veranstaltungen und vielem mehr begangen.

Streng genommen feiert die ehemalige Residenzstadt allerdings nicht 800 Jahre Stadtgeschichte, sondern nur die erste urkundliche Erwähnung. Als Dresdens Name am 31. März 1206 in einer Schiedsurkunde genannt wurde, besaß die Slawensiedlung noch kein Stadtrecht. Erst zehn Jahre später sprach der wettinische Markgraf Dietrich der Bedrängte von „unserer Stadt Dresden”.

Schon einmal hat Dresden nach dieser Berechnung groß gefeiert, die 750-Jahr-Feier im Jahr 1956. Damals sollte das Jubiläum gemäß der SED-Doktrin der politischen Agitation dienen. Historische Ausflüge beim Festumzug in die Zeiten des barocken Luxus durften nicht ohne das „geknechtete Volk” gezeigt werden. Die Rechnung ging nicht auf, die verpflichteten Darsteller des Volkes erschienen nicht.

Diesmal soll das anders sein. „Das Jubiläum ist eine bürgerschaftliche Angelegenheit. Die Menschen, die mit der Stadt verbunden sind, in die Gestaltung mit einzubeziehen, war uns wichtig”, sagt Werner Barlmeyer, Intendant des Veranstaltungsbüros 2006 und Direktor des Stadtmuseums. Zustande kamen weit mehr als 400 Veranstaltungen.

Schon Ende Oktober 2005 wurde die Frauenkirche erneut geweiht. Das Ereignis als Symbol für den Wiederaufbau der im Februar 1945 im Bombenhagel stark zerstörten Stadt war ursprünglich für 2006 geplant. Doch das größtenteils mit Spenden wiederhergestellte Gotteshaus wurde früher als geplant fertig. Im frisch sanierten Stadtmuseum führt die große Sonderausstellung „Die Frauenkirche zu Dresden. Werden, Wirken, Wiederaufbau” die Geschichte des Versöhnungsprojekts vor Augen.

Im Lipsius-Bau auf der Brühlschen Terrasse lohnt bis zum 1. Mai „Der Blick auf Dresden. Die Frauenkirche und das Werden der Dresdner Stadtsilhouette”. Die Ausstellung zeichnet den Blick nach, wie er von Künstlern und Chronisten über die Jahrhunderte gesehen und in die Welt getragen wurde.

Die sächsische Hauptstadt im Elbtal hat eine besondere Atmosphäre. Darüber sind sich Gäste und Dresdner einig. Die Ausstellung „Mythos Dresden. Eine kulturhistorische Revue” im Deutschen Hygiene-Museum widmet sich vom 8. April an diesem Nimbus. In dem facettenreichen Panorama hat Raffaels Sixtinische Madonna, eines der Glanzbilder der Gemäldegalerie Alte Meister, ebenso ihren Auftritt wie der Dresdner Christstollen.

Dresden war in seinen glanzvollen Zeiten eine Stadt der Festkultur, die heute in Stadtteilfesten weiterlebt. Die Open-Air-Festsaison von Mai bis September knüpft an diese lebendige Seite an. Rund 3600 Menschen und etwa 200 Pferde braucht es, wenn der Festumzug am 27. August Dresdens 800-jährige Geschichte Revue passieren lässt. Auch das sächsische Herrscherhaus wird mit der Nachstellung des Wandbilds „Der Fürstenzug” wieder lebendig. Und rechtzeitig im Festjahr wird Anfang September das „Historische Grüne Gewölbe”, die kostbarste Schatzkammersammlung Europas, im Residenzschloss wiedereröffnet.

Information: Dresden-Werbung und Tourismus, Postfach 120 952, 01010 Dresden (Tel.: 0351/49 19 20, Fax: 0351/49 19 21 16).

www.dresden-tourist.de , www.dresden.de/800

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/01/23/service/reise/deutschland/t/rzo210943.html
Freitag, 06. Januar 2006, 10:19 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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