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Sonntag, 15. Sep. 19

Hamburg - Bei Bin­dehaut­ent­zün­dung nach dem Ski­fah­ren ver­schafft ein in ein Tuch gewi­ckel­ter Eis­beu­tel Lin­derung. Auch wenn es brennt, dürfen die Augen kei­nes­falls gerie­ben wer­den...

München - Im Süden der USA sollten Urlau­ber auf den Genuss roher Austern oder anderer Mee­res­tiere ver­zich­ten. Immer wieder treten dort schwere Lebens­mit­tel­infek­tio­nen auf...

Neu-Isen­burg - Tou­ris­ten, die im süd­lichen Afrika Urlaub machen wollen, sollten eine Mala­ria-Pro­phy­laxe ein­neh­men. Derzeit sei das Mala­ria-Risiko in dieser Region sehr hoch, berich­tet die „Ärzte-Zei­tung”.

Berlin - Tür­kei-Rei­sende dürfen auf keinen Fall Vögel, Geflü­gel­fleisch, Federn oder Eier mit nach Deutsch­land nehmen. Darauf weist das Bun­des­ver­brau­cher­schutz­minis­terium in Berlin hin.

Düs­sel­dorf - Win­ter­sport­ler sollten ihren Körper erst einige Zeit lang an die Höhen­luft in den Bergen gewöh­nen. Das rät der Sport­medi­ziner Thomas Küpper vom Centrum für Rei­seme­dizin (CRM) in Düs­sel­dorf.

München - Um die langen Flüge mög­lichst gut zu über­ste­hen, sollten Fern­rei­sende im Flug­zeug doppelt so viel trinken wie sonst. Darauf weist der ADAC in München hin. Alkohol sollte aller­dings gemie­den werden.

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Skifahren im Hochgebirge langsam angehen lassen

Düsseldorf - Wintersportler sollten ihren Körper erst einige Zeit lang an die Höhenluft in den Bergen gewöhnen.

Das rät der Sportmediziner Thomas Küpper vom Centrum für Reisemedizin (CRM) in Düsseldorf.

„Je höher der Skiort liegt, desto mehr Tage sollten Urlauber einplanen, um sich zu akklimatisieren.” Pro 1000 Höhenmeter sollte jeweils ein Tag für die Gewöhnung bereit stehen. Gesundheitliche Probleme und Unfälle könnten anderenfalls die Folge sein.

„Die meisten Leute gehen aus der Urlaubsbegeisterung heraus zu schnell in die Höhe”, sagt Küpper. Es sei aber wichtig, dass der Körper sich auf die Höhenluft einstellen kann. „Am Anfang sollte man daher am besten in den niedrigeren Lagen fahren”, empfiehlt der Experte. An den ersten Tagen sollten Skifahrer es außerdem „ruhig angehen lassen”. Küpper rät Skiurlaubern zu „ruhigem Genussfahren”.

In der Höhe sei der Sauerstoffdruck geringer, erklärt der Mediziner. „Deshalb atmet man automatisch mehr, das Herz pumpt mehr, und der Puls geht schneller.” Das könne Konzentration und Koordination beeinträchtigen und damit das Unfallrisiko auf der Piste erhöhen. Wenn sich Urlauber von Beginn an zu lange einer großen Höhe aussetzen, könnten auch Übelkeit und starke Kopfschmerzen die Folge sein. Gerade die Nacht und die Pausen zwischen den Abfahrten sollten Wintersportler deshalb in niedrigeren Höhenlagen verbringen.

Die Empfehlung gelte nicht nur für Menschen aus flachen Regionen: „Es ist ein Irrglaube, dass der Österreicher besser akklimatisiert sei als der Norddeutsche oder der Niederländer.” Vorteile habe lediglich, wer das ganze Jahr hindurch in größeren Höhen als 1500 Meter lebt. Herz- und Lungenpatienten sollten das richtige Verhalten in den Bergen vorher detailliert mit einem Facharzt absprechen.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/01/23/service/reise/gesundheit/t/rzo210294.html
Dienstag, 03. Januar 2006, 17:19 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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