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Sonntag, 17. Nov. 19

Hamburg - Bei Bin­dehaut­ent­zün­dung nach dem Ski­fah­ren ver­schafft ein in ein Tuch gewi­ckel­ter Eis­beu­tel Lin­derung. Auch wenn es brennt, dürfen die Augen kei­nes­falls gerie­ben wer­den...

München - Im Süden der USA sollten Urlau­ber auf den Genuss roher Austern oder anderer Mee­res­tiere ver­zich­ten. Immer wieder treten dort schwere Lebens­mit­tel­infek­tio­nen auf...

Neu-Isen­burg - Tou­ris­ten, die im süd­lichen Afrika Urlaub machen wollen, sollten eine Mala­ria-Pro­phy­laxe ein­neh­men. Derzeit sei das Mala­ria-Risiko in dieser Region sehr hoch, berich­tet die „Ärzte-Zei­tung”.

Berlin - Tür­kei-Rei­sende dürfen auf keinen Fall Vögel, Geflü­gel­fleisch, Federn oder Eier mit nach Deutsch­land nehmen. Darauf weist das Bun­des­ver­brau­cher­schutz­minis­terium in Berlin hin.

Düs­sel­dorf - Win­ter­sport­ler sollten ihren Körper erst einige Zeit lang an die Höhen­luft in den Bergen gewöh­nen. Das rät der Sport­medi­ziner Thomas Küpper vom Centrum für Rei­seme­dizin (CRM) in Düs­sel­dorf.

München - Um die langen Flüge mög­lichst gut zu über­ste­hen, sollten Fern­rei­sende im Flug­zeug doppelt so viel trinken wie sonst. Darauf weist der ADAC in München hin. Alkohol sollte aller­dings gemie­den werden.

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Kein Geflügel oder Federn aus Türkei mitbringen

Berlin - Türkei-Reisende dürfen auf keinen Fall Vögel, Geflügelfleisch, Federn oder Eier mit nach Deutschland nehmen.

Buskontrolle

Ein Polizei-Spürhund schnüffelt an Taschen eines kroatischen Reisebusses.

Darauf weist das Bundesverbraucherschutzministerium in Berlin hin.

An den Produkten oder Gegenständen könnten Erreger der dort grassierenden Vogelgrippe haften. Dem Ministerium zufolge drohen bei Verstößen Bußgelder bis zu 25 000 Euro. Die Kontrollen an Flughäfen, Häfen und an Grenzübergängen werden intensiviert. Auch Reisebusse sollen unter die Lupe genommen werden. Niedersachsen hat am Montag bereits eine Verschärfung der Kontrollen von Flügen aus der Türkei am Flughafen Hannover angeordnet.

Für Touristen am Urlaubsort in der Türkei besteht nach Auffassung von Experten aber kein erhöhtes Risiko einer Infektion. „Im wesentlichen betrifft die Vogelgrippe das Geflügel, in nur sehr wenigen Fällen bei sehr intensivem Umgang mit Geflügel besteht Ansteckungsgefahr für den Menschen”, sagte Hans Dieter Nothdurft, Professor an der Abteilung für Infektions- und Tropenmedizin am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität-München, dem dpa/gms Themendienst.

Allerdings sei es ratsam, Vogel- oder Geflügelmärkte und den direkten Tierkontakt zu meiden. „Am ehesten kommt eine Infektion über Tröpfchen zustande”. Die meisten Erreger seien im Kot, Speichel oder in den Federn zu finden. Neuartige Grippemedikamente, die so genannten Neuraminidasehemmer, sind dem Experten zufolge für die Reiseapotheke ungeeignet. „Das sollten nur beruflich Involvierte bei sich tragen, beispielsweise Arbeiter auf Geflügelfarmen.” Der Genuss von gebratenem Geflügelfleisch und gekochten Eiern sei hinsichtlich der Vogelgrippe „völlig unbedenklich”.

Dennoch hat der Reiseveranstalter Öger Tours in Hamburg seine türkischen Hotelpartner gebeten, kein Geflügel mehr zum Essen anzubieten. „Unsere eigenen Häuser haben wir sogar dazu verpflichtet”, so Öger-Sprecherin Kathrin Rüter. Alle Punkte in den Ausflugsprogrammen, die mit Geflügel zu tun haben, seien gestrichen worden. „Geflügelmärkte fahren wir nicht mehr an.” In den Hotels informiert die Reiseleitung die Urlauber über die Vogelgrippe. Gäste, die bereits gebucht haben, aber noch nicht abgeflogen sind, können sich unter der Hotline 01805/35 10 35 (12 Cent pro Minute) erkundigen.

Auch die Hotels des Touristik-Konzerns Rewe in Köln, zu dem unter anderem die Veranstalter ITS, Jahn Reisen und Tjaereborg gehören, wollen weniger Geflügel anbieten. Merkblätter mit Verhaltensmaßregeln für die derzeit rund 1000 Türkei-Gäste der Rewe-Veranstalter im Raum Antalya sind nach Konzernangaben in den Informationsmappen der Hotels hinterlegt worden. Umbuchungs- oder Stornowünsche gebe es bislang nicht. Ausflüge zu Geflügelmärkten oder Vogelparks würden ohnehin nicht angeboten.

Der Veranstalter Nazar aus Düsseldorf, der sein Türkei-Programm gerade erst deutlich erweitert hat, möchte Hühnchen und Co. nicht vollständig vom Speiseplan der Gäste verbannen. „Jeder trifft seine Auswahl am Büffet selber”, sagt Nazar-Sprecherin Hedi Jansen. Im gekochten Zustand gehe von Geflügel keine Gefahr aus. Außerdem finde eine strenge Kontrolle der Lieferanten statt. Trotzdem solle die Auswahl an Lamm- und Rindgerichten erhöht werden. „Gäste, die Ausflüge auf eigene Faust planen, weist die Reiseleitung auf mögliche Gefahren hin.”

Als „Sache der Behörden vor Ort” bezeichnet TUI-Sprecher Robin Zimmermann ein Geflügel-Verbot in türkischen Hotelküchen. „Ich glaube nicht, dass das notwendig ist, wenn man die Verhaltensregeln der Weltgesundheitsorganisation betrachtet.” Danach wird der Erreger bereits bei einer Kochtemperatur von 70 Grad abgetötet. Ausflüge zu Geflügelmärkten habe die TUI schon seit längerer Zeit nicht mehr im Programm. Informationen zur Vogelgrippe seien an alle Reisebüros geschickt worden. Kundenreaktionen gebe es bisher keine. „In der Türkei herrscht absolute Nebensaison.”

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/01/23/service/reise/gesundheit/t/rzo211816.html
Dienstag, 10. Januar 2006, 10:19 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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