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Mittwoch, 27. Mai. 20

Potsdam - Die Vogel­grip­pefälle in der Türkei berech­tigen nicht dazu, eine geplante Reise dorthin kos­ten­los zu stor­nie­ren. Sch­ließ­lich bestehe gegen­wär­tig für Tou­ris­ten keine akute Anste­ckungs­gefahr...

Köln/Wies­baden - Rei­sever­anstal­ter dürfen von ihren Kunden eine Anzah­lung von 20 Prozent des Rei­seprei­ses for­dern. Das berich­tet die Zeit­schrift „Rei­seRecht aktu­ell”.

Duis­bur­g/Wies­baden - Bei einem Kari­bik­urlaub ist es eine erheb­liche Beein­träch­tigung, wenn der Bade­strand nicht genutzt werden kann. Das berich­tet die Zeit­schrift „Rei­seRecht aktuell in Wies­baden.

Köln - Eine Rei­seab­bruch­ver­siche­rung muss not­falls auch dann zahlen, wenn der Ver­sicherte am Urlaub­sort bleibt. Das berich­tet die Zeit­schrift „Recht und Scha­den” unter Beru­fung auf ein Urteil des Land­gerichts...

Dres­den/Ham­burg - Angst vor der Vogel­grippe reicht als Grund nicht aus, um kos­ten­los von einer Tür­kei-Reise zurück­tre­ten zu können.

Duis­bur­g/Wies­baden - Auch wenn die Abflug­zeit um mehr als zwölf Stunden verlegt wird, ist das nicht auto­matisch ein Rei­seman­gel. Das hat das Amts­gericht Duis­burg ent­schie­den (Az.: 45 XC 367 05)...

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Bei dreckiger Bettwäsche bekommen Urlauber Geld zurück

Hamburg/Wiesbaden - Pauschalurlauber müssen es nicht hinnehmen, wenn im Hotel die Bettwäsche fehlt oder verschmutzt ist.

In einem solchen Fall dürfen sie pro Tag, an dem der Reisemangel andauert, zehn Prozent des Reisepreises mindern.

Das hat das Amtsgericht Hamburg entschieden (Az.: 4 C 476/02), berichtet die Deutsche Gesellschaft für Reiserecht in Wiesbaden in ihrer Fachzeitschrift „ReiseRecht aktuell”.

Im verhandelten Fall ging es um eine Reise nach Hurghada in Ägypten, bei der der spätere Kläger vom Veranstalter in einem anderen Hotel untergebracht wurde, als ursprünglich gebucht. Dort fehlten im Zimmer das Laken und die Bezüge für ein Zustellbett, die Bettwäsche für das Doppelbett war gebraucht und verschmutzt. Dieser Zustand hielt bis zum Umzug in die eigentlich gebuchte Unterkunft zwei Tage lang an. Für diese beiden Tage durfte der Tourist den Reisepreis um 20 Prozent mindern - jeweils um 10 Prozent wegen der mangelhaften Bettwäsche sowie wegen der Einquartierung in einer Ersatzunterkunft.

Mit anderen Anliegen hatte der Kläger vor Gericht weniger Erfolg. So sah es das Gericht nicht als Reisemangel an, dass der Gast an den beiden fraglichen Tagen zum Essen jeweils in das 50 Meter entfernte andere Hotel gehen musste.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/01/23/service/reise/recht/t/rzo209380.html
Freitag, 30. Dezember 2005, 10:19 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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