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Donnerstag, 13. Aug. 20

Potsdam - Die Vogel­grip­pefälle in der Türkei berech­tigen nicht dazu, eine geplante Reise dorthin kos­ten­los zu stor­nie­ren. Sch­ließ­lich bestehe gegen­wär­tig für Tou­ris­ten keine akute Anste­ckungs­gefahr...

Köln/Wies­baden - Rei­sever­anstal­ter dürfen von ihren Kunden eine Anzah­lung von 20 Prozent des Rei­seprei­ses for­dern. Das berich­tet die Zeit­schrift „Rei­seRecht aktu­ell”.

Duis­bur­g/Wies­baden - Bei einem Kari­bik­urlaub ist es eine erheb­liche Beein­träch­tigung, wenn der Bade­strand nicht genutzt werden kann. Das berich­tet die Zeit­schrift „Rei­seRecht aktuell in Wies­baden.

Köln - Eine Rei­seab­bruch­ver­siche­rung muss not­falls auch dann zahlen, wenn der Ver­sicherte am Urlaub­sort bleibt. Das berich­tet die Zeit­schrift „Recht und Scha­den” unter Beru­fung auf ein Urteil des Land­gerichts...

Dres­den/Ham­burg - Angst vor der Vogel­grippe reicht als Grund nicht aus, um kos­ten­los von einer Tür­kei-Reise zurück­tre­ten zu können.

Duis­bur­g/Wies­baden - Auch wenn die Abflug­zeit um mehr als zwölf Stunden verlegt wird, ist das nicht auto­matisch ein Rei­seman­gel. Das hat das Amts­gericht Duis­burg ent­schie­den (Az.: 45 XC 367 05)...

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Flugverschiebung um gut zwölf Stunden ist kein Reisemangel

Duisburg/Wiesbaden - Auch wenn die Abflugzeit um mehr als zwölf Stunden verlegt wird, ist das nicht automatisch ein Reisemangel.

Das hat das Amtsgericht Duisburg entschieden (Az.: 45 XC 367 05), berichtet die Zeitschrift „ReiseRecht aktuell” in Wiesbaden.

Die Grenze des Zumutbaren wird erst überschritten, wenn die Urlauber so spät im Hotel ankommen, dass sie auf die Nachtruhe verzichten müssen. Ist das nicht der Fall, können Urlauber keine Ansprüche an den Reiseveranstalter stellen.

In dem betreffenden Fall (Az.: 45 XC 367 05) sollte der Kläger ursprünglich morgens um 6.00 Uhr in den Urlaub in die Türkei fliegen. Der Abflug verschob sich jedoch auf 18.25 Uhr. Änderungen der Flugzeiten müssen im Zeitalter des Massentourismus jedoch hingenommen werden, argumentierte das Gericht. Flugzeitänderungen ohne Verlust der Nachtruhe seien noch kein Grund für eine Minderung des Reisepreises.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/01/23/service/reise/recht/t/rzo210939.html
Freitag, 06. Januar 2006, 10:19 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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