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Freitag, 20. Sep. 19

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Das Aussichtsdeck des Rockefeller Center

New York - Manhattan kann sehr still sein. Man muss sich nur weit genug oben befinden. 260 Meter zum Beispiel.

Blick vom Rockefeller Center

Auf der Nordseite erstreckt sich der Central Park. (Bild: NYCity&Comp./dpa/gms)

Auf der Spitze des Rockefeller Center ist es so still wie auf einem Berggipfel. Nur der Wind pfeift.

Die Stadt New York, die unten so laut und aufdringlich ist, macht mit einem Mal den majestätischen Eindruck eines Gebirges. Man glaubt, in einen Canyon zu blicken. An der Südseite erheben sich Formationen aus Stahl, Beton und funkelndem Glas. Der Blick geht über den Finanzdistrikt bis zur Freiheitsstatue und weit darüber hinaus aufs Wasser, an klaren Tagen 130 Kilometer weit. Auf der Nordseite erstreckt sich der Central Park genauso rechteckig und übersichtlich wie auf dem Stadtplan. Es ist ein Anblick, den man nicht mehr vergisst.

Seit Anfang November ist die Aussichtsplattform des Rockefeller Center nach 19 Jahren wieder geöffnet. 1986 war sie geschlossen worden, weil man wegen der Erweiterung des darunter gelegenen Restaurants „Rainbow Room” die Aufzüge nicht mehr erreichen konnte. Dabei ist es der schönste Aussichtspunkt der Stadt, der das bisher führende Empire State Building weit hinter sich lässt. Dies nicht nur, weil die Plattform des höchsten Gebäudes der Stadt mittlerweile etwas angestaubt ist. Das Rockefeller Center hat gegenüber seinem Konkurrenten noch einen anderen unschlagbaren Vorteil: Von hier aus kann man das Empire State Building sehen.

Die Restaurierung der Aussichtsplattform erfolgte behutsam. Auf der unteren Ebene wurden unzerbrechliche, nicht reflektierende Scheiben eingesetzt - oben ist der Blick völlig frei. Die elegant-verspielte Art-Deco-Architektur mit ihren Spitzen und Zinnen könnte einem Batman-Film entstammen. Die obere Plattform ist dabei in Form und Gestaltung samt Geländer, angedeutetem Bug und Schornsteinen dem Deck eines Luxusliners nachempfunden. Als die Plattform 1933 von John D. Rockefeller eröffnet wurde, konnten sich die Gäste sogar im Liegestuhl sonnen. Jeder träumte damals davon, eine Kreuzfahrt zu machen.

Nicht nur die Aussicht ist spektakulär, auch die Fahrt durch 67 Stockwerke: Der „Space Shuttle” hat ein gläsernes Dach, durch das man nach oben gucken und die Geschwindigkeit nachempfinden kann. Auch sonst ist alles Hightech. Schon unten zeigen Fernsehschirme an, wie oben das Wetter ist, und die Besucher können über einen Stahlträger balancieren und in die Tiefe starren wie die Arbeiter auf einem berühmten Schwarzweißfoto aus der Bauzeit des Wolkenkratzers. Allerdings ist der Boden hier sicher verglast. Eine Multimedia-Show informiert über den Bau des Rockefeller Center, dessen heroische Skulpturen und Malereien in den dreißiger Jahren auch als offensive Antwort der größten Demokratie auf die Hitler-Diktatur gedacht waren.

Am spektakulärsten ist der Blick bei Nacht. Das Aussichtsdeck ist täglich von 8.30 Uhr bis Mitternacht geöffnet. Der Eintrittspreis beträgt 14 Dollar (12 Euro) für Erwachsene und 9 Dollar (7,50 Euro) für Kinder von sechs bis elf Jahren. Karten kann man am Ort selbst kaufen oder online unter www.topoftherocknyc.com.

Informationen: New York City & Company, c/o Mangum Management, Sonnenstraße 9, 80331 München (Broschüren-Tel.: 089/23 66 21 34, Fax: 089/23 66 21 99);

www.newyork.de

www.topoftherocknyc.com

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/01/23/service/reise/reisetipp/t/rzo197067.html
Freitag, 11. November 2005, 10:17 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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