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Assisi - Fran­zis­kus spricht zu den Vögeln und zeigt so seine Demut vor Gottes Krea­turen. Die Episode aus dem Leben des Mönchs hat der Maler Giotto in der Basi­lika im ita­lie­nischen Assisi dar­gestellt.

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Assisi - Franziskus spricht zu den Vögeln und zeigt so seine Demut vor Gottes Kreaturen.

Assisi

Von außen schlicht: Die Franziskus-Basilika. (Bild: ENIT/Vito Arcomano/dpa/gms)

Die Episode aus dem Leben des Mönchs hat der Maler Giotto in der Basilika im italienischen Assisi dargestellt. Besucher erfahren in der Stadt einiges über sein Leben.

Majestätisch und doch schlicht erhebt sich die Franziskus-Basilika aus der Talebene. Die Fresken im Inneren gehören zum Schönsten, was die italienische Kunst zu bieten hat. Der katholische Ordensgründer Franziskus hatte sich der Armut verschrieben, nach seinem Tod 1226 gab es daher heftige Diskussionen: Einige wollten, dass auch der Kirchenbau die demütige Grundhaltung widerspiegelt, andere die Größe von Franziskus' Botschaft architektonisch ausdrücken. Der Kompromiss sei die Errichtung eines Gotteshauses mit zwei übereinander liegenden Kirchen gewesen, erklärt Pater Gerhard Ruf, der Besucher durch die Basilika führt.

In der Unterkirche, dessen Altar das Grabmal des Franziskus ist, findet sich unter anderem das von Cimabue gemalte bekannte Franziskusbild. „Das kommt wohl dem am nächsten, wie der Heilige Franziskus ausgesehen hat”, erklärt Ruf. Nach jahrzehntelangem Studium der Kirche kann er jede Darstellung bis ins Detail erläutern und auf Verbindungen zwischen Figuren hinweisen, die dem ungeschulten Auge verborgen bleiben. Die beim Erdbeben 1997 stark zerstörten Fresken der Oberkirche haben Restauratoren mittlerweile wieder hergestellt. In 28 Bildtafeln erzählt Renaissancemaler Giotto darin die wichtigsten Stationen im Leben des Franziskus.

Einer der dargestellten Legenden zufolge sprach ein Kreuz in der San Damiano-Kirche von Assisi zu Franziskus: „Geh und baue mein Haus wieder auf”. Besagtes Gotteshaus und Kreuz sind auch heute noch in der verwinkelten Altstadt zu entdecken, ebenso wie ein zur Kirche umgebauter römischer Tempel, Franziskus' Elternhaus und ein früherer Stall, wo der Heilige geboren worden sein soll. In der Ebene vor der Stadt bauten Architekten über eine kleine Kapelle, in der Franziskus starb, eine der weltgrößten Kirchen im klassizistischen Stil.

Am besten lässt sich die Wirkung des Gebäudes an Festen wie dem Franziskustag (3. bis 4. Oktober) erleben, wenn sich Massen zur Messe einfinden. Für einen Eindruck vom mittelalterlichen Assisi lohnt es sich zudem, zum „Calendimaggio” im Frühjahr mit Umzügen in historischen Kostümen, Kämpfen und Musik anzureisen.

Wer nicht nur religiöse Stätten anschauen, sondern auch im Geiste des Franziskus leben will, kann in Assisi zudem klösterliche Atmosphäre kennen lernen. Eine gute Anlaufstelle für Deutsche ist etwa das Haus der Franziskanerinnen von Sießen. Nach Anmeldung können bis zu zwölf 18- bis 35-Jährige gleichzeitig in deren „Casa della Pace” eine Zeit lang leben. „Wir teilen Gebet, Gemeinschaft und Arbeit”, erklärt Schwester Magdalena.

Zum früh beginnenden Tagesprogramm gehören neben Gottesdiensten, Haus- und Gartenarbeit - etwa der Hilfe bei der Olivenernte - auch fachkundige Führungen zu den Franziskanerstätten. Wer sich darauf einlässt, finde neben Informationen über Franziskus oft auch Antworten auf persönliche Fragen zu Liebe, Familie und Beruf.

www.assisiweb.com/index_en.html

www.assisionline.com

www.klostersiessen.de/casa/castart.htm

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/01/23/service/reise/reisetipp/t/rzo200681.html
Freitag, 25. November 2005, 10:17 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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