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Donnerstag, 21. Nov. 19

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Gemütlich oder sportlich im Loipenkarussell

Deutschnofen - Man kann es beim Langlaufen im Südtiroler Eggental eher gemütlich angehen lassen.

Loipenkarussell

Bergstraßen führen von Deutschnofen hinauf zur Laabalm. (Heidmann/dpa/gms)

Dann sind die Loipen, die über sanfte Wiesen und durch verschneite Wälder führen, das ideale Revier.

Oder es kitzelt einen der Ehrgeiz und man verbrennt im Loipenkarussell auf dem Lavazè-Hochplateau schnell die Kalorien. Auf jeden Fall warten zwischen Deutschnofen, Petersberg und dem Lavazè-Pass rund 100 Kilometer Loipen auf passionierte Langläufer und Gelegenheitsgleiter. Bekannt geworden ist die Region zwar vor allem durch das gut ausgebaute alpine Ski-Center Latemar. Aber warum nicht die Vorzüge der Region, die weiten Almen, die Wälder, eingerahmt von den Bergen, auf der Skater- oder der klassischen Loipe genießen?

Wer wieder einsteigen will oder das erste Mal auf Brettern steht, findet in Deutschnofen einfache Loipen. Garantiert problemfrei ist die Übungsloipe beim Hotel „Pfösl” mit wenig Höhenunterschied und einem 1,5 Kilometer langen Rundkurs. Von dort kann man um das Dorf herumfahren und kommt zur Loipe „Wölfi”, wo es ambitionierter zugeht. Aber alles bleibt im Rahmen, kein Stress bitte, heißt im größten Ort der Region die Devise. Wer hier fährt, merkt allerdings, dass Deutschnofen mit knapp 1400 Metern kein hochalpiner Ort ist. In den Randzeiten ist die Schneesicherheit für Langläufer nicht garantiert.

200 Meter höher liegt die Loipe , die von der Laabalm sieben Kilometer ansteigt. Da auch der Weg zur Alm auf kurvigen Bergstraßen nicht ohne ist, bietet sich vor dem Start ein kräftiges Frühstück an. Beim anschließenden Anschnallen der Bretter schauen Esel, Lama und Strauß aus dem Gehege nebenan zu. Doch doch, wir sind in Südtirol, aber der Laabalm-Wirt hat offenbar ein Herz für exotische Tiere.

Wer jetzt gut drauf ist, könnte von hier auf den Brettern in das Herz der Langlauf-Region gelangen - ins Nordic Ski Center Lavazè. Gemütlicher geht es mit dem Langläufer-Bus, der die Hotels der Region abklappert und ähnlich wie der Skibus der Alpinläufer die Urlauber an ihr Wunsch-Ziel bringt.

„Bella Italia” fällt einem ein , wenn man am Lavazè-Joch aus dem Bus springt. Anders als im ruhigen Tal tummeln sich auf dem sonnigen Hochplateau in 1800 Metern Höhe Langläufer vom Spitzenathleten bis zum Anfänger. Dazwischen bewachen die Mamas im Pelz ihre Bambini, oder es treffen sich mittags alle zu Pasta und Espresso auf den Terrassen der Hotels und Restaurants. Aber keine Sorgen, natürlich spricht man auch hier Deutsch - ob in der Langlaufskischule oder beim Skiverleih.

Das Loipenkarussell liegt wunderschön auf dem Hochplateau. Von dort kann man auch durch Wälder gleiten oder hinüber zum Jochgrimm, wo eine steile schwarze Könner-Loipe auf erlebnishungrige Nordic-Fans wartet. Umrahmt wird das Areal von den Gipfeln Schwarzhorn, Weißhorn, Zanggen und Latemar, etwas weiter entfernt grüßt der Rosengarten.

Für fünf Euro Tagesgebühr gibt es hier Langlauf-Spaß - und das bis ins Frühjahr, denn etliche Kilometer der Strecken werden beschneit. Und wenn es beim Sturz doch einmal weh getan hat, stehen am Loipenrand Nottelefone bereit. Wer einmal auf den Original-Spuren von Evi Sachenbacher und Co. über die Loipe gleiten will, fährt vom Lavazè-Pass wenige Kilometer hinunter ins Fleimstal (Val di Fiemme) nach Cavalese, wo zuletzt im Jahr 2003 Nordische Skiweltmeisterschaften veranstaltet wurden und immer wieder Weltcup-Rennen ein begeistertes Publikum anziehen.

Informationen: Tourismusverein Eggental, I-39050 Deutschnofen (Tel. von Deutschland: 0039/0471/61 65 67, Fax: 0039/0471/61 67 27).

www.eggental.com

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/01/23/service/reise/reisetipp/t/rzo207656.html
Freitag, 23. Dezember 2005, 10:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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