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Thailands Tourismus trotzt Tsunami-Folgen

Phuket/Khao Lak - Im „Le Meridien Beach & Spa Resort” scheint alles so zu sein wie vor dem Tsunami.

Thailand

Gedenkstätte am Patong Beach in Phuket.

Entlang der gewundenen Steinwege zwischen den Bungalows sprießt tropisches Grün, am Strand aalen sich die Urlauber.

Einrichtungen, Liegestühle, Pflanzen: Alles ist nagelneu, die Anlage in Khao Lak an der Südwestküste Thailands wurde erst Mitte Oktober wieder eröffnet. Wenige Wochen nach ihrem ersten Start im November 2004 war der Tsunami durch das Resort gefegt, hatte 16 Menschen getötet und die Hälfte der Zimmer zerstört.

Rund 5400 Menschen hat die Flut in Thailand das Leben gekostet, unter ihnen mehr als 500 deutsche Urlauber. Denn es war Hochsaison und die Hotels voll. In den drei Jahren zuvor hatte sich die Gegend um Khao Lak nördlich der Insel Phuket mit enormer Geschwindigkeit zu einem Touristenmagneten gemausert. 6000 Zimmer gab es dort vor dem Tsunami. Schätzungen zufolge verschonte die Welle nur jedes zehnte.

Der Besitzer des „Meridien” , Vitya Chakrabandhu, war einer der ersten Hoteliers, die nach der Katastrophe zurückkehrten. Schon am 2. Januar machte er sich an den Wiederaufbau, und er war auch einer der ersten, der seine Herberge wieder eröffnete. „Inzwischen hat jedes Hotel mit dem Wiederaufbau begonnen”, sagt der 62-Jährige. „In der nächsten Saison 2006/2007 sind alle wieder im Geschäft.”

Nicht wenige hatten den Tourismus um Khao Lak nach dem Tsunami bis auf weiteres abgeschrieben. Fünf oder zehn Jahre werde die Erholung wohl dauern, hieß es. Auch für Phuket sahen die Prognosen noch im Sommer düster aus. Angst vor Geistern und anderen negativen Einflüssen hatten die asiatischen Urlauber verscheucht, die sich sonst während der eher regnerischen Sommermonate hier tummeln.

Nun aber kehren die Touristen zurück. An Phukets Patong Beach pulsiert wieder das mitunter schwüle Nachtleben, am Strand reihen sich die Touristen aneinander. „Phuket ist bereit, die Provinz Krabi auch, Khao Lak und Phi Phi noch nicht”, sagt Wichit Na-Ranong, Hotelier auf Phuket und Präsident des Thailändischen Tourismusrates. Die Charterflüge hätten wieder denselben Stand erreicht wie vor der Flut, und auch die Linienmaschinen seien gut gebucht.

Auch Andrea Hinrichs, Geschäftsführerin einer Tauchschule in Patong Beach, ist erleichtert. Zur Jahresmitte hatte sie sehr wenige Gäste in ihren Ausflügen und Kursen, von einer „Katastrophe nach der Katastrophe” sprach Hinrichs damals. Das Bild hat sich inzwischen gewandelt: „Es sieht wieder gut aus, die Durststrecke scheint vorbei.” Um asiatische Urlauber zurückzuholen, seien eigens Schamanen eingeflogen worden, um - vom Fernsehen übertragen - „böse Geister” zu verjagen, erzählt Suwalai Pinpradab, Direktorin der Tourismusbehörde TAT für Phuket. „Das hat funktioniert”, sagt Suwalai.

Niemals habe er daran gedacht , das Hotel an anderer Stelle zu errichten, sagt „Meridien”-Besitzer Vitya Chakrabandhu in Khao Lak. Alle 350 Mitarbeiter, die er nach der Katastrophe entlassen musste, seien wieder in Lohn und Brot. Und Vitya hat Pläne. Erweitern will er sein Hotel im Jahr 2006. Angst vor einem neuen Tsunami habe Vitya dagegen nicht: „So etwas passiert nur einmal im Leben.”

Informationen: Thailändisches Fremdenverkehrsamt, Bethmannstraße 58, 60311 Frankfurt (Tel.: 069/138 13 90, Fax: 069/13 81 39 50).

www.thailandtourismus.de

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/01/23/service/reise/t/rzo209420.html
Montag, 02. Januar 2006, 10:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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