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Dienstag, 10. Dez. 19

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Curaçao lockt mit Karibikflair und Kultur

Willemstad - Wer klettert am Karibikstrand aus seiner Hängematte und geht direkt ins Museum? Viele Sonnenanbeter auf der zu den Niederlanden gehörenden Insel Curaçao, lautet die Antwort. Das Eiland bietet einen Mix aus Sandstrand, Palmen und Kultur.

Curaçao

Curaçao: Hier zu sehen ist der Ort Willemstad. (Curaçao Tourist Board/dpa/gms)

Vor allem in „Kura Hulanda” im Hauptort Willemstad geben sich neben Badeurlaubern auch Wissenschaftler und Studenten die Klinken in die Hand. Die Anlage besteht aus Kopfsteinpflastergassen, gesäumt von cremefarbenen Häusern. Die Gebäude beherbergen ein Hotel, Cafés und Restaurants ebenso wie ein Museum und ein Institut. In der Grünanlage vor dem Museum steht „Mama Africa”. Das wuchtige Kunstwerk symbolisiert die historische Verflechtung der Karibik mit Afrika.

Im Museum ist die Zeit vom Beginn des Sklavenhandels in Westafrika im 15. Jahrhundert über die Bedeutung Curaçaos als „Handelsplatz” für diese geschundenen Menschen bis hin zu ihrer Befreiung dokumentiert. Theatergruppen stellen den Alltag in Sklavenschiffen und Szenen der Sklavenaufstände dar.

Curaçao liegt gut 50 Kilometer vor der Küste Venezuelas und hat etwa die Fläche von Usedom. Damit ist Curaçao die größte Insel der Niederländischen Antillen. Die etwas mehr als 150 000 Einwohner haben ihre Wurzeln in Westafrika, aber auch in China, Indien, Portugal oder Südamerika. „Hier sind alle Hautfarben und Religionen der Welt anzutreffen”, sagt der auf Curaçao lebende Thüringer Harald Weinrich.

Der Weg von „Kura Hulanda” in die Altstadt Punda führt über die Brücke „Koningin Emma”. Wegen seiner gut erhaltenen Architektur aus der Kolonialzeit zählt Willemstad zum Weltkulturerbe der Unesco. Ein beliebtes Fotomotiv ist das „Penha”-Gebäude. In Punda steht auch Fort Amsterdam, der Regierungssitz des niederländischen Insel-Verbundes.

Nur fünf Fußminuten sind es von dort zur Synagoge „Mikvé Israel - Emanuel”. Das ockergelbe Gebäude ist die älteste Synagoge auf dem amerikanischen Kontinent. Damit sei nicht die Grundsteinlegung gemeint, sondern die Dauer der Nutzung, erklärt Reiseführerin Gigi Scheper gerade einer Gruppe von Kreuzfahrtpassagieren.

Auf Curaçao gibt es keinen Massentourismus wie auf Aruba. Die Einheimischen arbeiten nicht nur in der Tourismusbranche oder der Gastronomie, sondern auch in einer Ölraffinerie. Auch eine Brauerei zählt zu den Arbeitgebern. Das Wasser für das Bier stammt aus der Karibik. Die Entsalzungsanlage hat einen hohen Standard - ebenso wie die Preise sowie das Gesundheits- und Schulsystem auf der Insel.

Curaçao hat viele Kiesel- und Sandstrände, wenn auch nicht die schönsten der Welt. Spektakulär sind aber die Surf- und Segelreviere sowie die Unterwasserwelt. Leider ist die Kriminalitätsrate - ebenso wie auf einigen anderen Karibikinseln - zuletzt gestiegen. Insulaner Louis Lopez Ramirez, Chef der „All West”-Tauchschule und -Bungalows, will nichts dramatisieren, sagt aber: „Seien Sie einfach vorsichtig, und meiden Sie nachts in Willemstad enge Straßen ohne Menschen.”

Informationen: Regionalvertretung Fremdenverkehrsamt Curaçao, Vasteland 82-84, 3011 BD Rotterdam, Niederlande (Tel. von Deutschland: 0031/104 14 26 39).

www.curacao-tourism.com

www.curacao.de/de/index.html

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/01/23/service/reise/t/rzo214283.html
Freitag, 20. Januar 2006, 9:18 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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