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Freitag, 3. Apr. 20

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Sas­katoon - Kanada ist dabei, sein Image bei Urlau­bern auf­zupo­lie­ren. Neue Attrak­tio­nen und eine neue Prä­sen­tation in der Tou­ris­mus­wer­bung sollen das tra­ditio­nelle Kanada-Bild als Land der Ber­ge...

Berlin - Rei­sever­anstal­ter fassen Est­land, Lett­land und Litauen fast immer als Bal­tikum zusam­men. „Rei­sende aus Deutsch­land wollen in der Regel Land und Leute in allen drei Ländern auf einer Reise ken­nen...

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Das Baltikum boomt

Berlin - Reiseveranstalter fassen Estland, Lettland und Litauen fast immer als Baltikum zusammen.

Riga

Die lettische Metropole ist beliebtes Ziel. (Bild: Balt. Tour.dpa/gms)

„Reisende aus Deutschland wollen in der Regel Land und Leute in allen drei Ländern auf einer Reise kennen lernen”, so die Baltikum Tourismus Zentrale in Berlin.

Die einheitliche Bezeichnung für die Region täuscht jedoch darüber hinweg, dass sich dahinter drei ganz unterschiedliche Länder verbergen. Eines haben sie aber gemeinsam: Seit dem Beitritt zur Europäischen Union am 1. Mai 2004 boomt der Tourismus.

In Litauen etwa stieg die Zahl der Besucher um 45 Prozent auf knapp eine Million. In Estland kamen 30 Prozent mehr Gäste - 1,2 Millionen Besucher wurden hier verzeichnet. Vergleichsweise bescheiden wirkt angesichts dieser Zahlen die Steigerung in Lettland: 3,5 Prozent mehr Besucher registrierte das Land. Insgesamt reisten etwa 850 000 ausländische Touristen ein.

Früher kamen vor allem Reisende aus den östliche Nachbarländern. Das hat sich geändert. „Den EU-Beitritt spüren wir natürlich”, sagt Remigijus Kabecius, Generaldirektor der litauischen Wirtschaftsförderung in Vilnius. „Es kommen jetzt viel mehr Besucher aus Westeuropa.” Eine wichtige Rolle spielen dabei Touristen aus Deutschland: 115 000 Besucher aus der Bundesrepublik erkundeten Litauen, 87 000 Estland, und 127 000 reisten nach Lettland.

In Vilnius, der Hauptstadt Litauens, eröffneten in den vergangenen zwölf Monaten 18 neue Hotels, weitere sind im Entstehen. In der lettischen Hauptstadt Riga sind für die kommenden Jahre bis zu 40 neue Hotels geplant. Eine ganze Reihe von Hotels nehmen noch in diesem Jahr den Betrieb auf. Auch in den ländlicheren Regionen gibt es Hotels verschiedener Kategorien ebenso wie Pensionen und Camping-Plätze. Um Land und Leute besser kennen zu lernen, empfiehlt die Tourismus-Zentrale private Unterkünfte in kleineren Gaststätten zu buchen.

Die Anreise ist mittlerweile ebenso unproblematisch wie das Finden der passenden Unterkunft. Zur Einreise ist lediglich ein Personalausweis nötig. Am schnellsten klappt die Anreise mit dem Flugzeug. Mehr Zeit muss mit der Fähre eingeplant werden: 20 Stunden dauert die Fahrt von Kiel ins litauische Klaipeda, ebenso lange ist man auf der Strecke von Rostock nach Tallinn unterwegs. Die Reise von Rostock ins lettische Liepaja dauert 24 Stunden, von Lübeck nach Riga 38 Stunden.

Das Autofahren ist in den drei baltischen Staaten unproblematisch, zumindest auf den Hauptstraßen. Wichtigste Strecke ist die „Via Baltica”, die E 67. Sie verläuft von Helsinki durch alle drei baltischen Staaten bis nach Warschau, Ausgangsstation auch für alle Urlauber, die mit der Bahn Richtung Baltikum reisen möchten. Derzeit bestehen nach Angaben der Tourismuszentrale mehrere Verbindungen täglich von Berlin über Warschau nach Vilnius. Die schnellste Fahrt dauert 19 Stunden.

In Estland, Lettland und Litauen selbst haben Bahnfreunde allerdings schlechte Karten. Bislang bestehen nur wenige Verbindungen. Wichtigstes öffentliches Verkehrsmittel ist der Bus. Busse pendeln zwischen Tallinn, Riga und Vilnius, aber auch zu Städten in den Nachbarstaaten - etwa ins russische St. Petersburg.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/01/23/service/reise/traumziele/t/rzo137382.html
Dienstag, 22. März 2005, 10:18 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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