NachrichtenMagazinMagazinService
Anzeigen Verlag im Netz Kevag Telekom Internet-Service Kontakt
Fußball Formel 1 Sporttabellen Foto des Tages
Archiviert am
Montag, 23. Januar 06

Afrika-CupPort Said - WM-Teil­neh­mer Ghana hat sein erstes Spiel beim Afrika-Cup in Ägypten ver­loren. Das Team um den Ex-Bay­ern-Profi Sammy Kuffour unter­lag in Port Said Nigeria mit 0:1 (0:0).

ÜbergangscoachMün­chen/Of­fen­bach - Die 2. Fuß­ball-Bun­des­liga hat das WM-Jahr mit einem Pau­ken­schlag eröff­net und mit zwei Trai­ner­ent­las­sun­gen inner­halb von nur 24 Stunden für ein Novum gesorgt. Am 22. Januar rea­gierte der TSV...

Lon­don  Die „Scheich-Affäre” von Natio­nal­trai­ner Sven-Göran Eriks­son sorgt in England wei­ter­hin für großen Wirbel. Der 57-jäh­rige Schwede wurde sechs Stunden lang vom eng­lischen Fuß­ball­ver­band FA zu sei­nen...

München - Nach 33 Tagen Win­ter­pause eröff­net der FC Bay­ern München mit einer Pflicht­auf­gabe im DFB-Pokal seinen Groß­angriff auf drei Titel im WM-Jahr, doch der krasse Außen­sei­ter FSV Mainz 05 will nicht nur ein...

Düs­sel­dorf - Der WM-Count­down läuft. Mit den Vier­tel­final-Par­tien im DFB-Pokal und dem Bun­des­liga-Rück­run­den­auf­takt fällt der lang ersehnte Start­schuss in das prall gefüllte Jahr der Fuß­ball-Welt­meis­ter­schaft.

Frank­fur­t/Main - Die Deut­sche Fußball Liga (DFL) will bei der Ver­tei­lung der Fern­seh­gel­der für die Fuß­ball-Bun­des­liga künftig Leis­tun­gen stärker hono­rie­ren.

Duisburg rettet Remis in Mainz - Kohler kommt

Mainz - Der als einziger Fußball-Bundesligist auswärts weiter sieglose MSV Duisburg will mit Jürgen Kohler die Wende schaffen und sich nach der Winterpause vor dem Abstieg retten.

FSV Mainz 05 - MSV Duisburg

Der Mainzer Trainer Klopp (r) diskutiert mit Schiedsrichter Schmidt.

Neun Tage nach der fristlosen Entlassung von Norbert Meier wegen der Kopfstoß-Affäre machten die Meidericher nach dem 1:1 (0:1) beim FSV Mainz die Verpflichtung des Welt- und Europameisters öffentlich. In Mainz gelang unter Interimscoach Heiko Scholz noch kein Neuanfang. Spät, aber hoch verdient glich Uwe Möhrle vier Minuten vor Schluss nach einer deutlichen Leistungssteigerung der Duisburger in der zweiten Hälfte aus. Vor 20 000 Zuschauern hatte Antonio da Silva den FSV-Führungstreffer erzielt (27.).

„Im Großen und Ganzen bin ich mit dem Punkt zufrieden”, sagte Scholz, der im neuen Trainer-Team Kohlers Assistent sein wird. „Ich kann die Mannschaft mit gutem Gewissen übergeben”, betonte der Interimscoach, der das Amt von Meier übernommen hatte.

Bei den Rheinhessen musste Scholz auf zehn Profis verzichten und nach den beiden 1:1 gegen den 1. FC Köln und bei Arminia Bielefeld in der zweiten Minute bereits tief durchatmen, als ein Abpraller von FSV-Manndecker Manuel Friedrich auf die Latte hüpfte. Auf der Gegenseite verpasste Mike Rietpietsch nach einem Schnitzer von Nikolce Noveski den Führungstreffer für den MSV (3.). Nach dem rasanten Beginn - der spätere Torschütze da Silva war in der 5. Minute an Koch gescheitert - dauerte es bis zu da Silvas Freistoß- Kunstschuss aus 17 Metern, ehe die Mainzer Zuschauer beim letzten Heimauftritt ihres Teams in diesem Jahr jubeln konnten.

Die in der zweiten Hälfte kaum mehr dagegen haltenden Mainzer verdientermaßen den Ausgleich. Ein „Tor für die Herzen”, befand Flügelflitzer Tobias Willi. Zuvor hatten Dirk Lottner (62.) nur den Pfosten und Thomas Baelum das Quergebälk getroffen. Die Mainzer ärgerten sich darüber, „dass wir uns die Butter vom Brot haben nehmen lassen”, meinte Club-Boss Strutz. Geschlossen regten sich die Mainzer Verantwortlichen über einen aus ihrer Sicht zu Unrecht nicht gegebenen Strafstoß nach einem Foul von Razundara Tjikuzu an da Silva auf. „Das hätte Elfer geben müssen”, meinte auch Trainer Jürgen Klopp, der sich das Spiel „anders vorgestellt hatte - keine Frage”.

In die Freude über das späte Remis mischten sich beim MSV Hoffnung und Zuversicht, kurz vor Weihnachten in Kohler den Retter gefunden zu haben. „Wir sind happy, einen derartigen Mann in unseren Reihen zu haben”, sagte Club-Chef Hellmich, der es sich nicht nehmen ließ, die Neuigkeit auf der eigentlich den Trainern vorbehaltenen Pressekonferenz mitzuteilen. Mit möglichen Verstärkungen will der Aufsteiger in der Rückrunde die Wende schaffen. Hellmich: „Es darf nicht sein, dass wir sofort wieder die Liga verlassen.”

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/01/23/sport/fussball/t/rzo206323.html
Sonntag, 18. Dezember 2005, 11:04 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
Artikel empfehlen    Leserbriefe    Impressum

suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
Druckversion