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Montag, 23. Januar 06

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Neuville rettet Gladbacher Sieg gegen Frankfurt

Mönchengladbach - Eine Kabinenpredigt von Trainer Horst Köppel und der Torinstinkt von Oliver Neuville haben Borussia Mönchengladbach einen versöhnlichen Hinrundenabschluss in der Fußball-Bundesliga beschert.

Borussia Mönchengladbach - Eintracht Frankfurt

Gladbachs Neuville (M) schnappt sich, von seinen Kollegen umringt, den Ball.

„Ich war in der Halbzeit richtig sauer und bin auch erstmals seit ich hier als Trainer arbeite richtig laut geworden”, sagte Köppel nach dem 4:3 (1:2)-Erfolg gegen Eintracht Frankfurt und dem Ende der Misserfolgsserie von sechs sieglosen Spielen. In einer turbulenten und unterhaltsamen Partie sahen die Hessen 75 Minuten lang wie der klare Sieger aus, ehe Neuville mit zwei Toren und einem Assist erstmals seit neun Jahren für Gladbach einen 0:2-Rückstand in einen Erfolg verwandelte.

Dabei schien der Nationalspieler, dessen Vertragsverlängerung bis 2008 in den nächsten Tagen ansteht, zum Pechvogel des Spiels zu werden. Denn nach den beiden frühen Toren der selbstbewussten Frankfurter durch Francisco Copado (16./22.) und dem Anschlusstreffer von Marcell Jansen (45.) hatte Neuville in der 75. Minute die Chance, per Foulelfmeter auszugleichen. Doch Eintracht-Keeper Oka Nikolov hielt den Ball. „Danach wollte ich unbedingt noch ein Tor machen. Also habe ich alles richtig gemacht”, meinte Neuville. Zunächst per Kopf (77.) nach Flanke von Hassan El Fakiri, dann per Freistoß (82.) traf der Torjäger und legte Vaclav Sverkos (88.) noch das 4:2 auf. In der Schlussminute gelang Chris noch ein Treffer zum 3:4-Endstand.

Damit haben sich die Gladbacher, die nach der Begegnung lange von den Fans gefeiert wurden, den besten Jahresabschluss seit dem Wieder- Aufstieg erarbeitet. „25 Punkte sind sehr ordentlich”, befand Borussias Sportdirektor Peter Pander. „Doch wir werden jetzt keine verträumten Blicke in den Himmel werfen. Solch eine schlechte erste Halbzeit kann man niemandem anbieten. Wir werden auch mit diesen Dingen kritisch umgehen.” Torhüter Kasey Keller hingegen glaubt, dass die Mannschaft um die internationalen Plätze mitspielen kann. „Wenn alles gut läuft, können wir das packen”, meinte der Amerikaner.

Auch die Frankfurter konnten als bester Aufsteiger mit 21 Punkten erhobenen Hauptes den Platz verlassen. „Ich bin mit dem Verlauf der Hinrunde und der Art, wie die Mannschaft sich präsentiert hat, absolut zufrieden”, sagte Eintracht-Coach Friedhelm Funkel nach der guten Vorstellung seines Teams, das zum Schluss nach dem dritten Spiel innerhalb von acht Tagen mit den Kräften am Ende war. „Das war in der ersten Halbzeit eine fantastische Leistung mit Konter-Fußball per excellence”, befand der Trainer, der erstmals den 19 Jahre alten Mounir Chaftar in die Startformation berief.

„Doch dann war der Druck der Gladbacher am Ende zu groß”, sagte „Elfmeter-Killer” Nikolov, der schon zuvor mit einigen Paraden den Ausgleich verhinderte. Auf das letzten Spiels des Jahres im DFB- Pokal-Achtelfinale gegen den 1. FC Nürnberg schwor der Keeper seine Mitspieler noch mal ein. „Wir wollen unbedingt eine Runde weiter kommen”, sagte Nikolov. Auch Doppel-Torschütze Copado setzt auf ein Erfolgserlebnis im Pokal. „Wir haben eine Menge Spieler, die noch nicht so viele Erfolge haben. Darum wollen wir in die nächste Runde”, sagte der Spanier.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/01/23/sport/fussball/t/rzo206329.html
Sonntag, 18. Dezember 2005, 10:46 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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