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Montag, 23. Januar 06

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Altintop sorgt für Wolfs Befreiungsschlag

Kaiserslautern - Halil Altintop ist die Lebensversicherung des 1. FC Kaiserslautern.

Klasse Leistung

Trainer Wolf bedankt sich bei Halil Altintop (l) bei seiner Auswechslung.

Mit seinem dritten Dreierpack der Saison zum 3:2 (1:0)-Sieg über den VfL Wolfsburg beendete der türkische Nationalstürmer nicht nur die 13 sieglose Spiele andauernde Negativserie der Pfälzer.

Vor allem verhalf er auch seinem neuen Trainer Wolfgang Wolf zum lange ersehnten Erfolgserlebnis. Für den zu seinem „Himmelfahrtskommando” an den Betzenberg zurückgekehrten Lauterer Ex- Profi (248 Bundesliga-Spiele) waren Altintops Saisontreffer Nummer 11 bis 13 (45.+1/61./82.) wie eine Erlösung.

„Selbst mit mir kann man Spiele gewinnen”, scherzte der nach dem Befreiungsschlag nach drei sieglosen Spielen seit seinem Amtsantritt gut gelaunte Wolf mit wohltuender Selbstironie. In seiner zuletzt weder in Nürnberg noch in Lautern erlebten Siegeslaune ging der ehemalige Abwehrcrack sogar ziemlich gewagt in die verbale Offensive. „Wir sind zwar noch Letzter, aber mittendrin”, meinte Wolf zum Anschluss an die punktgleichen Abstiegs-Mitanwärter Duisburg und Köln. Mutig klang Wolfs Kampfansage angesichts des Überwinterns auf dem letzten Tabellenplatz: „Wir werden nach der Winterpause, in der wir uns verstärken werden, angreifen und das Feld von hinten aufrollen.”

Wenn es nach ihm geht, ist dann auch Altintop noch dabei. „Ich will hier bleiben und den Verein nicht als Tabellenletzten verlassen”, sagte der türkische Goalgetter. Seine seit dem 15. Oktober anhaltende Torflaute beendete er mit seinem dritten Dreierpack nach dem 5:3 gegen den MSV Duisburg und allen Toren zum 3:3 gegen Borussia Dortmund. Dass er bei Schalke 04 ganz oben auf der Wunschliste steht, verleugnet er nicht. „Schalke ist neben Auslandsangeboten eine Option. Das liegt nahe. Ich bin in Gelsenkirchen geboren, mein Bruder spielt auf Schalke”, sagte Altintop, der „noch nicht persönlich” mit Schalke verhandelt hat.

Während sein Kollege Wolf nach dem Erfolgserlebnis gegen seinen Ex-Club wieder Boden unter den Füßen verspürt, kann sich Holger Fach seines Jobs nicht mehr so sicher sein. Nach dem achten sieglosen Spiel in Serie meinte der von Manager Thomas Strunz geschützte VfL- Coach: „Solche Diskussionen gibt es schon seit Jahrzehnten. Ich habe darauf keinen Einfluss. Ich mache meine Arbeit, alles andere liegt nicht in meiner Macht.”

Der ehemalige Nationalspieler Strunz hält unverbrüchlich an Fach fest. „Es gibt nach wie vor keine Trainer-Diskussion. Wir gehen unseren Weg mit Holger Fach weiter”, erklärte Strunz, der eher die nicht immer in seinem Sinn arbeitswilligen VfL-Profis im Visier hat. Torjäger Diego Klimowicz, der mit seinem neunten Saisontor (47.) neben Miki Hanke (54.) die Hoffnung auf die Wolfsburger Wende zum Guten hochhielt, war neben dem mit seinem Einsatz stets vorbildlichen Kapitän Pablo Thiam zu wenig, um den vor Saisonbeginn von den VfL- Verantwortlichen hoch gesteckten europäischen Zielen gerecht zu werden.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/01/23/sport/fussball/t/rzo206331.html
Sonntag, 18. Dezember 2005, 10:04 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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