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Montag, 23. Januar 06

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Meyer entführt mit Nürnberg einen Punkt aus Berlin

Berlin - Hans Meyer hat bei seiner Rückkehr nach Berlin einen wichtigen Punkt entführt.

Hertha BSC Berlin - FC Nürnberg

Herthas Okoronkwo (l) schießt über Nürnbergs Torwart Schäfer am Tor vorbei.

Der neue Trainer des 1. FC Nürnberg blieb im Olympiastadion beim 1:1 (0:0) gegen seinen Ex- Verein Hertha BSC auch im dritten Auswärtsspiel mit den Franken ungeschlagen.

Somit holte er aus fünf Spielen acht Punkte. Während der „Club” als Tabellen-15. mit zwei Zählern Vorsprung auf die Abstiegsränge überwintert, bleibt Hertha nach Abschluss der Hinrunde auf Platz fünf. Mit fünf Punkten Rückstand auf den Vierten Schalke 04 verloren die Berliner jedoch den Anschluss.

Nach der Führung durch Iwan Saenko (55.) sah es vor 30 149 Zuschauern lange nach einem Nürnberger Sieg aus, doch Alexander Madlung rettete mit seinem Kopfball-Tor in der 86. Minute einen Punkt für Hertha. Die Berliner hätten schon früher den Ausgleich erzielen können, doch Schiedsrichter Babak Rafati erkannte einen regulären Treffer von Niko Kovac (58.) nicht an.

Trainer-„Fuchs” Meyer - 2004 rettete er die Berliner vor dem Abstieg aus der Bundesliga - hatte die Nürnberger taktisch hervorragend eingestellt und in Raphael Schäfer einen starken Rückhalt. „Wir können auf jeden Fall zufrieden sein”, sagte der Torhüter nach dem Remis. „Vor vier, fünf Wochen sah es für uns noch ganz düster aus. Jetzt stehen wir über dem Strich und können in Ruhe Weihnachten feiern.”

Für Hertha war der Punkt zu wenig. „Wir können mit dem 1:1 nicht zufrieden sein, aber wenigstens haben wir noch die Niederlage abgewendet”, sagte Torwart Christian Fiedler. Arne Friedrich orientierte sich nur an der Tabelle: „Wir sind jetzt Fünfter. Damit liegen wir im Soll”, sagte der Kapitän.

Bei Hertha konnten Yildiray Bastürk und Marko Pantelic trotz Leistenproblemen auflaufen. Damit entspannte sich die Personalsituation, denn die Berliner mussten den gelb-rot-gesperrten Spielmacher Marcelinho und die verletzten Abwehrspieler Josip Simunic und Dick van Burik ersetzen. Für die erfahrenen Manndecker rückten die jungen Madlung und Christopher Samba in die Innenverteidigung, doch sie machten gegen die in der Offensive ersatzgeschwächten Nürnberger nicht den sichersten Eindruck.

Vor allem der 21 Jahre alte Kongolese Samba wirkte in seinem ersten Spiel von Beginn an nervös und war schon nach acht Minuten gelb-belastet. Daraufhin beorderte Hertha-Trainer Falko Götz Samba auf die rechte Seite und Friedrich ins Abwehrzentrum. Doch Samba war mit einem Stellungsfehler auch Schuld am Gegentor. Ivica Banovic, der ein starker Ersatz für den gelb-gesperrten Torjäger Stefan Kießling war, setzte Saenko in Szene. Der Russe erzielte mit einem Flachschuss ins kurze Eck sein zweites Saisontor.

Als Nürnberg in Führung gegangen war, warfen die Berliner alles nach vorn, doch bei den Versuchen von Samba (63.), Solomon Okoronkwo (77.) und Pantelic (78.) trat wie schon beim 0:0 im UEFA-Cup-Spiel gegen Steaua Bukarest die Abschluss-Schwäche der Götz-Elf zu Tage. Erst Madlung sorgte für Erlösung.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/01/23/sport/fussball/t/rzo206517.html
Montag, 19. Dezember 2005, 13:11 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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