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Montag, 23. Januar 06

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Reuter „Löwen”-Manager - Offenbach zieht Reißleine

München/Offenbach - Die 2. Fußball-Bundesliga hat das WM-Jahr mit einem Paukenschlag eröffnet und mit zwei Trainerentlassungen innerhalb von nur 24 Stunden für ein Novum gesorgt.

Übergangscoach

Bernhard Trares (M) leitet das vorerst das Training bei 1860 München.

Am 22. Januar reagierte der TSV 1860 München mit der Entlassung von Trainer Reiner Maurer auf die sportliche Krise, tags darauf zog Kickers Offenbach nach fünf Heimpleiten in Serie die Reißleine und trennte sich von Chefcoach Hans-Jürgen Boysen. Mit der sechsten Entlassung der Saison verzeichnet die Liga einen Trainerwechsel mehr als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres.

Die Münchner „Löwen” wollen mit einer neuen sportlichen Führungsspitze den Aufstieg in die Bundesliga erzwingen und wurden auf der Suche nach einem Nachfolger für den ebenfalls beurlaubten Sportdirektor Roland Kneißl bereits fündig. Laut Informationen der „Bild”-Zeitung übernimmt der frühere Nationalspieler und Weltmeister von 1990, Stefan Reuter, die Manager- Aufgaben. Neben dem 39-jährigen Ex-Profi von Bayern München und Borussia Dortmund traf sich 1860-Präsident Karl Auer auch mit dem österreichischen Trainer Walter Schachner (48). Der ehemalige Auswahlspieler war zuletzt beim Grazer AK tätig und gilt als erster Anwärter auf den Trainerjob in München. Als Krisenhelfer hat sich auch Ex-Präsident Karl-Heinz Wildmoser angeboten.

Die miese Bilanz in der Allianz Arena, in der nur drei der zehn Heimspiele gewonnen wurden, und letztlich die 0:0-Blamage gegen Schlusslicht LR Ahlen kosteten Maurer, der am 4. Dezember 2004 Rudi Bommer beerbt hatte, und Kneißl den Job. Co-Trainer Bernhard Trares wird das Team auf das DFB-Pokal-Viertelfinale gegen Eintracht Frankfurt vorbereiten. Spätestens beim nächsten Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth am 6. Februar soll der neue Coach auf der Bank sitzen und den TSV 1860 zwei Jahre nach dem Abstieg zurück ins Fußball-Oberhaus führen.

Am Bieberer Berg hat vorerst Steffen Menze, der bislang die 2. Mannschaft betreute, das Sagen. Er wird im Pokal-Viertelfinale in Bielefeld erstmals die Verantwortung tragen. „Wir möchten nichts unversucht lassen, mit einem Wechsel eine mögliche Trendwende zum Positiven herbei zu führen”, begründete OFC-Präsident Dieter Müller die überraschende Entscheidung. Menze bestritt 164 Zweitligaspiele für Hannover 96, Eintracht Frankfurt, FSV Zwickau und den 1. FC Union Berlin und beendete seine Karriere vor zwei Jahren in Offenbach.

Obwohl die Kickers in der 2. Bundesliga auf einem Abstiegsplatz stehen, hatte nichts auf eine Entlassung Boysens hingedeutet. Bislang hatte das Präsidium dem Coach stets den Rücken gestärkt. Am Vormittag nach der 1:3-Heimpleite gegen Hansa Rostock entzog es ihm jedoch das Vertrauen und informierte anschließend die Mannschaft. „Das ist ein Schock”, reagierte Abwehrspieler Daniel Schumann auf die Nachricht.

Der 48-jährige Boysen hatte die Offenbacher von 1997 bis 1999 und dann wieder seit dem 21. März 2004 trainiert. Bei seinem zweiten Engagement führte er den hessischen Traditionsverein in den bezahlten Fußball zurück. Nach einem gelungenen Saisonstart ließ der Aufsteiger jedoch stark nach und fiel auf einen Abstiegsplatz zurück.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/01/23/sport/fussball/t/rzo215242.html
Montag, 23. Januar 2006, 19:32 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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