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Donnerstag, 16. Februar 06

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Natalie Portman denkt über Gewalt nach

Berlin - Hollywood-Star Natalie Portman (24) zeigt sich auf der Berlinale politisch stark interessiert und befasst sich viel mit Fragen um Terrorismus und Gewalt.

V wie Vendetta

Natalie Portman in dem Science-Fiction-Thriller „V for Vendetta”

„Mich interessiert, wie wir Terrorismus definieren, wie wir gerechtfertigte und ungerechtfertigte Gewalt charakterisieren”, sagte Portman in Berlin.

Die Schauspielerin („Star Wars”, „Léon - Der Profi”) präsentiert sich auf dem Festival mit ihrem neuen Film „V for Vendetta” von James McTeigue, in dem sie eine Freiheitskämpferin darstellt.

Vor allem vor dem Hintergrund, dass sie in Israel geboren und aufgewachsen sei, denke sie viel über die Kategorisierung von Terror nach und „über den Unterschied zwischen einem Selbstmordattentäter und jemandem, der für sein Land sterben will”. Je nach der jeweiligen Perspektive werde das eine als schreckliche Tat betrachtet, während der andere zum Helden erhoben werde. „Ich finde, wir müssen immer wieder darüber diskutieren, was "gute" und was "schlechte" Gewalt ist”, sagte Portman vor Journalisten.

In ihrer Rolle als Evey in dem Science-Fiction-Thriller „V for Vendetta” kämpft sie an der Seite des maskierten Aktivisten „V” (Hugo Weaving) gegen ein totalitäres Regime. Der Streifen nach einem Comic von Alan Moore und David Lloyd und nach einem Drehbuch der Wachowski- Brüder („Matrix”) feiert am Montagabend im Internationalen Wettbewerb der Berlinale Premiere.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/02/16/magazin/kino/t/rzo220861.html
Montag, 13. Februar 2006, 15:33 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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