|
|
|
||||||||||||||||
| Kino Musik Szene Reise Charts Event-Kalender Ticket-Shop |
Archiviert am
Donnerstag, 16. Februar 06 |
||
|
Neuer Bond sorgt für Ärger: Familie von Erschossenem wehrt sich London - Der neue James-Bond-Film „Casino Royale” sorgt kurz nach Beginn der Dreharbeiten bereits für Ärger. Die Familie eines 27-jährigen Brasilianers, der im vergangenen Juli in der Londoner U-Bahn irrtümlich in Terrorverdacht geriet und von der Polizei erschossen wurde, wehrte sich am Dienstag gegen das Drehbuch. Nach Zeitungsberichten lieferten die Todesschüsse eine Idee für das neue Bond-Skript. Demnach erschießt auch „007” - erstmals gespielt vom Briten Daniel Craig - aus Versehen einen falschen Mann. Die Familie des getöteten Einwanderers Jean Charles de Menezes sei „geschockt”, sagte ein Sprecher der Hinterbliebenen. Der tragische Tod des 27-Jährigen dürfe nicht in einem „Hollywood-Film” vermarktet werden. In dem neuen Bond-Abenteuer, der zurzeit in Prag gedreht wird, geht es angeblich darum, dass die fiktiven Todesschüsse von öffentlichen Überwachungskameras gefilmt wurden und der englische Top-Agent seinen Ruf retten muss. Bei der Produktionsfirma war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. Menezes war kurz nach der Anschlagsserie mit mehr als 50 Toten in London fälschlicherweise für ein Selbstmordattentäter gehalten und erschossen worden. Die genauen Hintergründe liegen noch im Dunkeln. dpa-infocom
http://rhein-zeitung.de/on/06/02/16/magazin/kino/t/rzo221134.html |
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
| |||||||||||||||