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Donnerstag, 16. Februar 06

Berlinale -Berlin - Frank­reichs Regie-Alt­meis­ter Claude Chabrol hat am Don­ners­tag im Ber­linale-Wett­bewerb den Polit­krimi „L'i­vresse du Pou­voir” („Ge­heime Staats­affären”) prä­sen­tiert.

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Claude Chabrol präsentiert Politkrimi mit Isabelle Huppert

Berlin - Frankreichs Regie-Altmeister Claude Chabrol hat am Donnerstag im Berlinale-Wettbewerb den Politkrimi „L'ivresse du Pouvoir” („Geheime Staatsaffären”) präsentiert.

Berlinale -

Regisseur Claude Chabrol (l) und Isabelle Huppert auf der Berlinale.

Isabelle Huppert, die ebenfalls nach Berlin gekommen war, spielt die Hauptrolle, eine Untersuchungsrichterin, die vergeblich versucht, die Verantwortlichen einer Affäre um die Veruntreuung öffentlicher Gelder vor Gericht zu bringen.

Der Regisseur und sein Star wurden zur Vorstellung des Films in Berlin mit sehr freundlichem Beifall begrüßt. „Mir gefällt besonders, dass ich mit diesem Film die Macht lächerlich machen kann. Das liegt mir doch sehr am Herzen”, sagte Chabrol. „Wichtig ist mir, zu zeigen, wie die Hauptfigur mit der zentralen Frage konfrontiert wird: "Wie sich verhalten, wenn ich plötzlich über große Macht verfüge?" Eine bedeutende Frage, denke ich. Der Film heißt im Original ja nicht zufällig "Machttrunkenheit".” Aber die Trunkenheit der Macht gab es immer und wird es immer geben. Da dürfen wir uns keine Illusionen machen.”

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/02/16/magazin/kino/t/rzo221828.html
Donnerstag, 16. Februar 2006, 16:59 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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