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Donnerstag, 16. Februar 06

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Sternenkämpfer oder Städtebaue: Neue PC-Spiele

Frankfurt/Main - Der Februar bietet Spielern vor dem Computer Gelegenheit, unterschiedlichste Laufbahnen einzuschlagen. Dabei ist das Angebot vielfältig.

«Virtual Skipper»

„Virtual Skipper” ist eine Regatta-Simulation. (Bild: Interactive/dpa/gms)

Mit „Tycoon City: New York” können sie die Metropole nach ihren Wünschen gestalten, während „Star Wars: Empire at War” Strategen vor dem Hintergrund der Hollywood-Saga zum Einsatz auffordert. Liebhaber schneller Autos wiederum zeigen ihr Können in „DTM Race Driver 3”. Segelprofis dürfen mit dem „Virtual Skipper” Regatten fahren.

Die Star Wars-Saga hat Figuren wie Anakin Skywalker oder Darth Vader zu Berühmtheiten gemacht. Nun gibt es Gelegenheit, selber in die Geschicke der fiktiven Weltraum-Welt einzugreifen. Activision aus Burglengenfeld (Bayern) bringt Mitte Februar mit „Star Wars: Empire at war” den ersten großen Strategie-Titel des Jahres in die Läden.

Bekannte Figuren sind in den grafisch aufwendigen Spiel ebenso zu finden, wie Schauplätze aus den Filmen. Wie im Strategie-Genre üblich, geht es allerdings vor allem ums Kämpfen. Dabei ist der Einsatz der Helden ebenso wichtig wie die Vorzüge der einzelnen Einheiten - und natürlich geschicktes Handeln mit Köpfchen. Der Preis für das Spiel soll bei etwa 49 Euro liegen.

Friedlicher und erdgebundener geht es in einer weiteren Neuheit zu: „Tycoon City: New York” ist ein Spiel, in dem Macht und Sieg nichts mit dem Einsatz von Waffen oder futuristischen Raumkreuzern zu tun haben. Vielmehr gibt es hier die Gelegenheit, eine der berühmtesten Städte der Welt von eigener Hand auf dem Bildschirm neu entstehen zu lassen.

Ziel ist es, ein Imperium aufzubauen, Geschäftszweige Gewinn bringend zu erweitern und natürlich eigene Gebäude in der Stadt zu errichten. So kann der eigene Nachtclub oder das Broadway-Theater gegründet werden, bei genügend Erfolg darf der Spieler aber auch Wahrzeichen wie die Freiheitsstatue oder das Empire State Building errichten. Präsentiert wird all das laut dem Anbieter Atari in Frankfurt/Main in dreidimensionaler Grafik, die eine pulsierende Stadt wiedergeben soll. Rund 49 Euro kostet der Titel, der am 23. Februar erscheinen soll.

Spiele deutscher Entwickler sind nicht eben häufig im Neuheiten-Regal zu finden. Wenn doch, sind es meist Rollenspiele oder auch mal eine Handelssimulation. „Crashday” zeigt, dass deutsche Programmierer auch anders können. Gestartet als eine Art Freizeit-Entwicklung ist aus dem Programm mittlerweile ein „richtiges” Spiel geworden, das mit Atari zudem einen namhaften Publisher gefunden hat.

Grundsätzlich ist „Crashday” ein Rennspiel, aber keines, bei dem Wert auf Realismus gelegt wurde. Vielmehr geht es um Spaß beim Rasen durch Loopings und über Sprungschanzen. Wie der Titel schon sagt, gibt es zudem vielfältige Möglichkeiten, die virtuellen Karossen zu zerlegen. Die Startfreigabe soll am 23. Februar erfolgen, der Preis wird mit rund 39 Euro angegeben.

Wesentlich ernsthafter wird das Thema Rennsport in „DTM Race Driver 3” angegangen. Hier sind sowohl die Autos wie auch die Strecken möglichst originalgetreue Nachbildungen. Insgesamt enthält das Spiel laut Anbieter Codemasters in München 100 Rennstrecken vom Kurs in Istanbul bis zum Nürburgring sowie 50 Rennwagen. Gefahren wird dann in verschiedenen Disziplinen - Klassiker sind ebenso zu steuern, wie Tourenwagen, Formel 1-Boliden oder Geländesportler.

Im Vordergrund steht bei allen Rennen laut Codemasters „Realismus pur”: Für jedes Auto gibt es eine individuelle Fahrphysik, sogar Simulationen für das Motormanagement, den Benzinverbrauch und den Reifenverschleiß haben die Entwickler eingebaut. „DTM Race Driver 3” ist voraussichtlich vom 24. Februar an für 49 Euro zu haben.

Realismus und Sport will auch Frogster Interactive in Berlin bieten - allerdings ohne Räder: „Virtual Skipper 4” hat keinen geringeren Anspruch, als die „realistischste Regatta-Simulation, die es jemals gab” zu sein. So werden die vier zur Verfügung stehenden Bootsklassen - vom Trikatamaran bis zur Offshore-Yacht - nach den neuen offiziellen Regattaregeln navigiert.

Wechselndes Wetter und Brandungseffekte zum Beispiel bieten zusätzliche Herausforderungen. Um das eigene Können zu vergleichen, gibt es einen Mutliplayer-Modus mit unbegrenzter Anzahl an Teilnehmern für jede Online-Regatta. Möglich soll das ab Anfang Februar sein, kosten wird das Spiel rund 49 Euro.

Dass es zwischen Erdboden und Weltraum noch etwas gibt, will eine neue Erweiterung zu dem Online-Rollenspiel „Everquest 2” von Ubisoft zeigen. Nachdem die Spieler sich hier ebenso wie im erfolgreichen „World of Warcraft” bisher auf dem Boden der virtuellen Welt beziehungsweise in gefährlichen Höhlen herumtrieben, wird die „Everquest 2”-Welt nun mit dem Add-on „Kingdom of Sky” um ein neues Reich aus riesigen schwebenden Inseln ergänzt. Das Erweiterungs-Paket ist für den 21. Februar angekündigt.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/02/16/magazin/szene/t/rzo216957.html
Montag, 30. Januar 2006, 11:18 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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