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Archiviert am
Donnerstag, 16. Februar 06 |
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Große Gefühle:: Neues für portable Konsolen Köln - Nervenzusammenbrüche und Liebe auf den ersten Blick: Bei den Spiele-Highlights für mobile Konsolen geht es in diesem Monat um die ganz großen Gefühle.
Wer damit beim Zocken nichts zu tun haben möchte, der kann aber Helden durch Fantasiewelten bugsieren oder sich bei Autorennen jenseits der Legalitätsgrenze austoben. Oder er empfindet am kleinen Bildschirm Abenteuer aus der Spielhalle nach. „Die Sims 2”, die Fortsetzung des wohl erfolgreichsten Videospiels aller Zeiten, ist nun auch in einer speziellen Version für die PSP erhältlich. Ziel der 3D-Simulation ist es, hinter die Geheimnisse der bezeichnend „Merkwürdighausen” benannten Wüstenstadt zu kommen. In diese verschlägt es den Spieler wegen einer Autopanne. Dem bekannten Prinzip folgend, ist die Hauptfigur ein „Sim”, dessen Aussehen zu Beginn nach den eigenen Vorstellungen festgelegt wird. Was es mit den Geheimnissen der Stadt auf sich hat, findet der Spieler heraus, indem er seinen „Sim” den Kontakt mit ihren Bewohnern suchen lässt. Bahnt er Gespräche zum Beispiel mit einem missgelaunten Automechaniker an und stellt von den vorgebenen Fragen die richtigen, kommt er der Lösung näher. Während des gesamten Spiels geht es zudem darum, die Hauptfigur vor einem Nervenzusammenbruch zu bewahren. „Die Sims 2” kostet knapp 50 Euro. Eine rund 40 Euro teure Version für Nintendos DS ist bereits seit Ende vergangenen Jahres zu haben. Mit dem von Sega herausgegebenen Spiel „The Rub Rabbits” wird Nintendos DS einem echten Belastbarkeitstest unterzogen. Die Geschichte: Die vom Spieler gesteuerte Figur begegnet zufällig auf einer Rolltreppe ihrer Traumfrau - er fährt runter, sie hinauf. Im Folgenden geht es darum, zunächst ihre Aufmerksamkeit, dann ihre Liebe zu gewinnen. Das versuchen gleichzeitig elf vom Chip gelenkte Nebenbuhler. Um der Angebeteten eine Rose überreichen zu können, muss die Figur ihr erst einmal auf der Rolltreppe hinterher rennen. Dazu muss der Spieler mit dem Eingabestift wie wild auf dem Touchscreen der DS herumkritzeln. In anderen Szenen erfolgt die Steuerung durch Pusten in das eingebaute Mikrofon. Und manchmal muss der Spieler die Konsole auch auf den Kopf drehen. „The Rub Rabbits” kostet rund 39,95 Euro. An zehn verschiedenen virtuellen Flipper-Automaten - aufgestellt in einer schummrigen Spielhalle - können sich die Spieler bei „Gottlieb Pinball Classics” für die PSP versuchen. Die blinkenden Pixel-Kisten sind Umsetzungen echter Automaten aus der Fertigung des US-Unternehmens Gottlieb. Zu den besonders ausgefallenen unter ihnen gehört „Black Hole”. Bei ihm gilt es, die Kugel auf zwei übereinander liegenden und durch eine transparente Scheibe getrennten Ebenen im Spiel zu halten. Der Flipper „Strikes N'Spares” kommt in er Optik einer Bowlingbahn daher - und tatsächlich besteht das Ziel darin, mit der Metallkugel kleine Kegel zum Umfallen zu bringen. Wie in der echten Spielhalle ist das Flippern nicht umsonst zu haben. Die nötigen „Credits” können durch hohe Punktzahlen verdient werden - oder bei Extraspielchen wie dem „Love-Meter”. An diesem Automaten lässt der Spieler seine vermeintlichen Fähigkeiten als Liebhaber ermitteln und erhält bei gutem Ergebnis einen Bonus. Das von Hamburger Medien Haus vertriebene Spiel ist ab Mitte Februar erhältlich und kostet rund 40 Euro. Einen etwas mystisch anmutenden Titel hat Ubisoft mit „Frantix” neu im Programm. Ziel des „3D-Puzzle-Adventures” ist es, einen von vier Helden durch insgesamt mehr als 180 Levels zu leiten. Bei diesen handelt es sich um kleine Fantasielandschaften, die in „Welten” mit Namen wie „Zengarten” oder „Wüstenoase” liegen. Innerhalb dieser Landschaften kommt es darauf an, möglichst viele herumliegende Edelsteine zu sammeln. Das ist nicht einfach, weil dort etwa Kreaturen wie Katzendrachen herumwuseln, denen ausgewichen werden muss. Oder die Edelsteine liegen zwischen Bomben, die der Spielheld vor der Explosion möglichst weit von sich weg schieben muss, um nicht selbst in die Luft zu gehen. Und manchmal liegt das Problem auch darin, dass der Ausgang nicht auf Anhieb zu finden ist - während die zur Verfügung stehende Zeit unerbittlich abläuft. „Frantix” kostet im Handel rund 30 Euro. „Burnout Legends” von Electronic Arts gehört zu den Titeln, von denen man als friedlicher Autofahrer hofft, dass Spieler ihn nicht mit der Realität verwechseln: „Mach' die Straßen unsicher, setze deine Gegner außer Gefecht und fordere das Risiko heraus”, so lautet auszugsweise die Spielanleitung. Andererseits: Wer sich hier austobt, ist im echten Straßenverkehr vielleicht friedlicher unterwegs. Zum Austoben bietet das für PSP wie auch für DS erschienene Spiel reichlich Gelegenheit: Je übler man der Konkurrenz mitspielt, ob auf der „World Tour” oder beim „Einzel-Event”, desto mehr Punkte gibt es. Wer seinen Gegner von der Strecke befördert und sein eigenes Gefährt nicht schont, macht Punkte, die sich in besseres Equipment ummünzen lassen. Als Einstiegsraser muss man sich mit unterklassigen Autos begnügen. Und weil die Rennen „illegal” sind, ist auch nicht mit begeisterten Zuschauern zu rechnen, dafür aber mit Gegenverkehr. Die PSP-Version kostet rund 50, das DS-Spiel etwa 38 Euro. dpa-infocom
http://rhein-zeitung.de/on/06/02/16/magazin/szene/t/rzo219223.html |
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