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Donnerstag, 16. Februar 06

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SkipisteRom - Super­hippe Ski-Mode und kultig gestylte Snow­boards sollen dem­nächst von Italien aus den inter­natio­nalen Markt erobern.

Tokio - Wer meint, Stri­cken sei nur etwas für Großmüt­ter, hat sich getäuscht: In Japan finden sich unter den Strick­lie­sen des Landes immer mehr Männer. Nippons stri­ckende Samurai treffen sich dazu in ein­schlä­gigen...

Berlin - Künftig ist der Musik­geschmack ent­schei­dend: der Magnet-Club hilft Neu­ber­linern mit Paris-erprob­ten Partys bei der WG-Suche. Statt dem müh­samen Suchen in Anzei­gen­blät­tern und Uni-Aus­hän­gen soll das...

Madrid - Spa­niens älteste Rie­sen­dis­cothek liegt nicht an einem Urlau­ber­stand und auch nicht in einer Mil­lio­nen­stadt. Das vor 64 Jahren gegrün­dete Lokal heißt „Flo­rida 135” und befin­det sich in dem klei­nen...

Eine Frau trifft ihren Lieb­haber. Der hin­ter­gan­gene Ehe­mann, bis dahin bester Freund des Lieb­habers, steht vor der Tür. Die Frau und Geliebte ver­schwin­det unter dem Bett.

Screwball-Comedy mit knallhartem Blick

Eine Frau trifft ihren Liebhaber. Der hintergangene Ehemann, bis dahin bester Freund des Liebhabers, steht vor der Tür. Die Frau und Geliebte verschwindet unter dem Bett.

Dreier: Inszenierungen am 17. un

Dreier: Inszenierungen am 17. und 18. Februar im Konradhaus Koblenz

Der Anfang einer modernen Screwball-Comedy – aber was für einer! Knallhart und glasklar wird abgerechnet, mit dem anderen und letztlich mit sich selbst, mit den verdrängten Gefühlen und Lebensträumen. Premiere im Koblenzer Konradhaus ist am 17. Februar, 20 Uhr.

Drei Personen, Journalistin, Staatsanwalt und Arzt werden wie in einer Versuchsanordnung miteinander konfrontiert, die Bühne wird zum Mikroskop. In einer Art Vivisektion werden die Schichten gesellschaftlicher Konvention und letztlich von Zivilisation wie Lackschichten entfernt: Es erscheint ein Kern aus Versagensangst, Lebensangst und letztendlich bodenloser Orientierungslosigkeit und Verzweiflung. Zu erleben ist die Kehrseite der Versachlichung und scheinbaren Rationalisierung moderner Existenz. Denn: Was bleibt an Menschlichkeit, wenn der Mensch seiner Emotionen beraubt wird?

Von den grotesken Situationen und den schnellen, geschliffenen Dialogen her lässt sich der Abend als zynische Komödie an, in der keiner der Protagonisten sich eine Blöße geben will und keiner Position bezieht. Doch schließlich nimmt das Drama schließlich doch seinen Lauf .

www.konradhaus.de

RZO


http://rhein-zeitung.de/on/06/02/16/magazin/szene/t/rzo221627.html
Donnerstag, 16. Februar 2006, 8:59 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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