NachrichtenSportMagazinService
Anzeigen Verlag im Netz Kevag Telekom Service & Kontakt
Kino Musik Szene Reise Charts Event-Kalender Ticket-Shop
Archiviert am
Freitag, 03. März 06

Wies­baden - Heftige Schnee­fälle im Rhein-Main-Gebiet haben am Freitag die erneute Alter­sprü­fung des umstrit­tenen tür­kischen Action-Films „Tal der Wölfe” ver­hin­dert.

Patrick Roth  Mainz - Der in Los Angeles lebende Schrift­stel­ler Patrick Roth hat am Freitag sein neues Amt als Mainzer Stadt­schrei­ber über­nom­men. Der 52-Jäh­rige ist der 22. Träger des Prei­ses...

Paris - Eine dunkle Brille mit kleinem Gold­rand schei­nen sie beim Ent­wer­fen getra­gen zu haben. Fast ganz in Schwarz, Grau und mit etwas Gold ver­ziert, so schi­cken die franzö­sischen Prêt-à-Por­ter-Desi­gner ihre...

Berlin - Der Ber­liner Szene-Club „Goya” hat drei Monate nach seiner Eröff­nung Insol­venz ange­mel­det. Der Betrieb werde jedoch weiter gehen, sagte Rolf Rattunde von der Anwalts­kanz­lei...

Kassel - Kurz vor dem Kino­start des Kan­niba­len-Films „Roh­ten­burg” hat das Frank­fur­ter Ober­lan­des­gericht (OLG) die Vor­führung des Hor­ror­films in Deutsch­land ver­boten.

Münster - Jahr­zehn­telang schlum­merte die Auf­nah­men der Picasso-Muse Françoise Gilot in der Schub­lade des renom­mier­ten Foto­gra­fen Ulrich Mack. Jetzt sind die Bilder - ent­stan­den 1965 bei einem dreitä­gigen Besuch...

Berliner Nachtclub „Goya” meldet Insolvenz an

Berlin - Der Berliner Szene-Club „Goya” hat drei Monate nach seiner Eröffnung Insolvenz angemeldet.

Nachtclub «Goya»

Der Nachtclub „Goya” finanzierte sich in erster Linie aus Aktienverkäufen.

Der Betrieb werde jedoch weiter gehen, sagte Rolf Rattunde von der Anwaltskanzlei, die das Insolvenzverfahren betreibt, der dpa.

Als Gründe für die Insolvenz nannte er vor allem die Altlasten durch die rund zehn Millionen Euro teure Sanierung des ehemaligen Metropol-Theaters am Nollendorfplatz. „Das Geschäft funktioniert ja”, fügte er hinzu.

„Goya”-Sprecherin Viviana Giaretti hatte zuvor einen entsprechenden Bericht der „Berliner Morgenpost” bestätigt, wonach beim Amtsgericht Charlottenburg ein Insolvenzantrag gestellt wurde. Der Club, der sich in erster Linie aus Aktienverkäufen finanzierte, hatte erst am 1. Dezember mit einer großen Gala eröffnet. „Wir sehen die Insolvenz als Chance. Jetzt starten wir richtig durch”, zeigte sie sich zuversichtlich.

Die finanzielle Schieflage des Clubs soll nach Angaben des entmachteten Vorstandsvorsitzenden Peter Glückstein wesentlich durch die aufwendige Sanierung verursacht worden sein, heißt es in der Zeitung. Die Aktionäre fürchteten nun um ihre Einlagen.

Nach Angaben Rattundes von der Kanzlei Leonhardt & Partner sind derzeit keine Entlassungen von Mitarbeitern geplant. Das Gehalt werde nun zunächst als Insolvenzausfallgeld von der Agentur für Arbeit übernommen. Die Aktiengesellschaft habe „kaum finanzielle Reserven” gehabt, fügte er hinzu.

Rattunde kündigte an, dass nun über neue Investoren nachgedacht werden müsse. So sei es möglich, über eine „Kapitalerhöhung an die Aktionäre heranzugehen oder weitere Teilhaber zu finden”. Der Geschäftsbetrieb und „alle gebuchten Veranstaltungen werden wie geplant durchgeführt”, betonte er.

In den vergangenen zwei Monaten reichten die Gästezahlen für einen rentablen Betrieb im großen, umgebauten Metropoltheater aber offensichtlich nicht aus. Als Gründe für den schlechten Start sieht der Club ein Missverständnis bei Berliner Szenegängern. Das „Goya” sei für einen reinen Aktionärsclub gehalten worden, hieß es. Außerdem war das hohe Eintrittsgeld von zehn Euro von Beginn an kritisiert worden.

Um Aktionär des „Goya” zu werden, mussten bislang für 1980 Euro 20 Stammaktien erworben werden. Dafür gab es lebenslangen freien Eintritt sowie Zutritt zur Aktionärsetage. Anteile am Nachtclub halten auch Prominente wie Dominic Raacke, Hertha-Trainer Falko Götz oder Ex-Schwimmerin Franziska van Almsick.

Innerhalb weniger Monate ist damit der zweite Promi-Treff von der Schließung bedroht. Erst im November vergangenen Jahres hatte Berlins bekanntester Promi-Treffpunkt, die „Paris Bar” an der Kantstraße, Insolvenz angemeldet.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/03/03/magazin/t/rzo225847.html
Freitag, 03. März 2006, 17:44 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
Artikel empfehlen    Leserbriefe    Impressum    

suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet

Kino-Memo-Quiz
Kino-Memo-Quiz
Doppelkarten für Koblenz
oder Mainz zu gewinnen!

[an error occurred while processing this directive]

Sudoku

Kino
Event-Kalender
Druckversion