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Samstag, 8. Apr. 06
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Zwei Tote bei Anschlag nahe ISAF-Basis Kabul - Bei einem Selbstmordanschlag in der Nähe eines Stützpunkts der NATO-geführten Schutztruppe ISAF in der westafghanischen Stadt Herat sind am Samstag zwei Menschen getötet worden.
Der Attentäter sprengte sich mit seinem Auto nahe dem örtlichen Hauptquartier der italienischen Schutztruppen in die Luft und riss dabei einen afghanischen Zivilisten mit in den Tod. Ein weiterer Passant sei verletzt worden, sagte ein ISAF-Sprecher weiter. Italien hat im Rahmen der ISAF rund 150 Soldaten in Herat stationiert, die dem regionalen Aufbauteam (PRT) angehören. Die Stadt nahe der iranischen Grenze und die dazugehörige Provinz gelten als eher stabil und ruhig. Im Norden Afghanistans waren, wie am Freitag bekannt wurde, bei zwei Anschlägen auf die Bundeswehr vier deutsche Soldaten verletzt worden. Ein ISAF-Sprecher in Kabul hatte ursprünglich von sechs Verletzten bei drei Attacken gesprochen. Die Deutschen stellen das größte Kontingent in der ISAF. Ein am Kopf schwer verletzter Soldat wurde nach Angaben der Bundeswehr inzwischen nach Köln geflogen. Die US-geführten Koalitionstruppen töteten indes nach eigenen Angaben in der Provinz Helmand im Süden von Afghanistan nach eigenen Angaben einen führenden Kommandeur der Taliban-Milizen. Er sei für zahlreiche blutige Bombenanschläge auf Soldaten der Koalitionstruppen sowie auf afghanische Soldaten und Zivilisten verantwortlich gewesen. dpa-infocom
http://rhein-zeitung.de/on/06/04/08/news/t/rzo236382.html |
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