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Donnerstag, 24. Mai. 12
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Gesundheit
Verletzungsrisiko beim Fußball vermindern Neu-Isenburg - Dem Verletzungsrisiko bei Fußballspielen lässt sich durch gezieltes Muskeltraining vorbeugen. Darauf weist die Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin (GOTS) in Neu-Isenburg hin. Dazu gehören die Kräftigung besonders gefährdeter Bereiche wie der hinteren Oberschenkelmuskulatur sowie die Stabilisierung der Beinachse. Ein guter Trainingszustand von Amateur- und Freizeitkickern wird nach Angaben der Sportmediziner vor allem deshalb immer wichtiger, weil die Anforderungen und Belastungen bei der Sportart in den vergangen Jahren deutlich gestiegen sind. So seien Intensität und Tempo der Spielaktionen höher geworden. In den vergangenen zehn Jahren habe die Anzahl kurzer Sprints um 30 Prozent zugenommen. Durch immer mehr Wettkämpfe bleibe zudem weniger Zeit zur Regeneration. Die am häufigsten von Verletzungen betroffenen Körperregionen sind laut GOTS die Fuß-, Sprung- und Kniegelenke. Die häufigsten Verletzungen seien Kapsel-Bandverletzungen, Zerrungen, Prellungen, Brüche und Ausrenkungen. Zur Vorbeugung empfehlen die Experten neben einem behutsamen Trainingsaufbau die Beachtung von Regenerationszeiten, insbesondere bei älteren und verletzten Spielern. So zeigten Statistiken, dass Spieler nach einer Verletzung einem mehrfach erhöhten Risiko der Wiederverletzung ausgesetzt sind. Je nach Schwere der vorausgegangenen Verletzung sollte der Trainer Spieler zur Halbzeit beziehungsweise bei beginnender Ermüdung frühzeitig auswechseln. dpa-infocom
http://rhein-zeitung.de/on/06/04/08/service/gesundheit/t/rzo236203.html |
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