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Freitag, 10. Feb. 12

Neu-Isen­burg - Dem Ver­let­zungs­risiko bei Fuß­ball­spie­len lässt sich durch geziel­tes Mus­kel­trai­ning vor­beu­gen. Darauf weist die Gesell­schaft für Orthopä­disch-Trau­mato­logi­sche Sport­medi­zin (GOTS) in Neu-Isen­bur­g...

Frank­fur­t/Main - Hinter einem Tin­nitus kann eine Ver­span­nung der Kie­fer­mus­kula­tur ste­cken. Darauf weist der Infor­mati­ons­kreis Mund­hygiene und Ernährungs­ver­hal­ten in Frank­furt unter Beru­fung auf die...

Koblenz/Ber­lin - Kli­nik­pati­enten müssen min­des­tens einen Tag vor einer Ope­ration über mög­liche Risiken auf­geklärt werden. Auf ein ent­spre­chen­des Urteil des Ober­lan­des­gerich­tes (OLG) Koblenz (Az.: 5 U 676/05)...

Berlin - Geni­tal­ver­stüm­melun­gen bei Frauen sind nach Aussage von Bun­des­gesund­heits­minis­terin Ulla Schmidt (SPD) auch ein Problem in Deutsch­land. „Wir haben lange Zeit gedacht, dass das für uns kein Thema ist”...

Düs­sel­dorf - Schmerz­mit­tel sollten nicht mit Koffein kom­biniert werden. Das gelte ins­beson­dere für die so genann­ten NSAID-Medi­kamen­te, erläu­tert die Ver­brau­cher­zen­trale Nord­rhein-West­falen in Düs­sel­dorf.

Marburg - Dia­beti­ker sollten den für die Zucker­mes­sung nötigen Bluts­trop­fen mög­lichst nicht aus der Haut her­aus­pres­sen.

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Nach Vogelgrippe-Fall: Lieber hart gekochte Eier als Tiramisu

Berlin - Auch nach dem ersten H5N1-Vogelgrippefall bei Nutzgeflügel in Deutschland müssen Eier-Fans ihren Speiseplan nicht komplett umstellen. Auf bestimmte Speisen sollte zwar verzichtet werden.

Vogelgrippe in Sachsen

Die Untersuchung der toten Tiere bestätigte die Infektion mit dem H5N1-Virus.

Hart gekochte Eier können - zum Beispiel an den Ostertagen - aber weiter bedenkenlos verzehrt werden. Nach ausreichendem Erhitzen bestehe keine Gefahr, sich mit dem H5N1-Virus zu infizieren, sagte Thomas Schlicht vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in Berlin dem dpa/gms-Themendienst. Der Virus wurde in Sachsen erstmals bei Nutzgeflügel aus Deutschland nachgewiesen worden.

Bisher gebe es keinen Fall, bei dem der Virus H5N1 durch Lebensmittel auf Menschen übertragen wurde, sagte Schlicht. Es sei aber erwiesen, dass die Eier infizierter Tiere das Virus sowohl auf der Schale als auch in Eiweiß und Eidotter enthalten können. Deswegen sollten Verbraucher einige Vorsichtsmaßnahmen beachten. Ratsam sei es zum Beispiel, auf Speisen mit rohen Eier wie Tiramisu zu verzichten. Kinder sollten nicht vom rohen Teig für den Osterkuchen naschen. Möchten Kinder vor Ostern Eier auspusten, sollte die Schale vorher gründlich mit heißem Wasser und Spülmittel gereinigt werden.

Der Vogelgrippe-Virus reagiert empfindlich auf hohe Temperaturen. Eier sollten daher auf eine Kerntemperatur von mindestens 70 Grad erhitzt und so lange gekocht werden, bis Eigelb und Eiweiß hart sind. „Wer sicher gehen möchte, sollte keine weich gekochten Eier essen”, so der BfR-Sprecher. Gleiches gelte für Spiegeleier, bei denen das Eigelb noch flüssig ist.

Eier sollten außerdem nicht mit Speisen in Berührung kommen, die anschließend roh verzehrt werden. Sinnvoll sei es, sich nach dem Anfassen der Eier die Hände zu waschen, rät Schlicht. Diese Regeln gelten nicht nur wegen der Vogelgrippe, sondern vor allem um eine Ansteckung mit Salmonellen zu verhindern. Eierschalen können aber wie gewohnt im Hausmüll oder Kompost entsorgt werden.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/04/08/service/gesundheit/t/rzo235623.html
Mittwoch, 05. April 2006, 16:19 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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