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Freitag, 10. Feb. 12
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Gesundheit
Nach Vogelgrippe-Fall: Lieber hart gekochte Eier als Tiramisu Berlin - Auch nach dem ersten H5N1-Vogelgrippefall bei Nutzgeflügel in Deutschland müssen Eier-Fans ihren Speiseplan nicht komplett umstellen. Auf bestimmte Speisen sollte zwar verzichtet werden.
Hart gekochte Eier können - zum Beispiel an den Ostertagen - aber weiter bedenkenlos verzehrt werden. Nach ausreichendem Erhitzen bestehe keine Gefahr, sich mit dem H5N1-Virus zu infizieren, sagte Thomas Schlicht vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in Berlin dem dpa/gms-Themendienst. Der Virus wurde in Sachsen erstmals bei Nutzgeflügel aus Deutschland nachgewiesen worden. Bisher gebe es keinen Fall, bei dem der Virus H5N1 durch Lebensmittel auf Menschen übertragen wurde, sagte Schlicht. Es sei aber erwiesen, dass die Eier infizierter Tiere das Virus sowohl auf der Schale als auch in Eiweiß und Eidotter enthalten können. Deswegen sollten Verbraucher einige Vorsichtsmaßnahmen beachten. Ratsam sei es zum Beispiel, auf Speisen mit rohen Eier wie Tiramisu zu verzichten. Kinder sollten nicht vom rohen Teig für den Osterkuchen naschen. Möchten Kinder vor Ostern Eier auspusten, sollte die Schale vorher gründlich mit heißem Wasser und Spülmittel gereinigt werden. Der Vogelgrippe-Virus reagiert empfindlich auf hohe Temperaturen. Eier sollten daher auf eine Kerntemperatur von mindestens 70 Grad erhitzt und so lange gekocht werden, bis Eigelb und Eiweiß hart sind. „Wer sicher gehen möchte, sollte keine weich gekochten Eier essen”, so der BfR-Sprecher. Gleiches gelte für Spiegeleier, bei denen das Eigelb noch flüssig ist. Eier sollten außerdem nicht mit Speisen in Berührung kommen, die anschließend roh verzehrt werden. Sinnvoll sei es, sich nach dem Anfassen der Eier die Hände zu waschen, rät Schlicht. Diese Regeln gelten nicht nur wegen der Vogelgrippe, sondern vor allem um eine Ansteckung mit Salmonellen zu verhindern. Eierschalen können aber wie gewohnt im Hausmüll oder Kompost entsorgt werden. dpa-infocom
http://rhein-zeitung.de/on/06/04/08/service/gesundheit/t/rzo235623.html |
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