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Samstag, 8. Apr. 06

Inspektion in den FlutenHitza­cker - Die Hoch­was­ser­lage an der Elbe in Nord­deutsch­land hat sich am Samstag weiter ver­schärft. An meh­reren Orten erreich­ten die Fluten neue Höchst­stände jen­seits der Werte des Jahr­hun­dert­hoch­was­sers von...

Anschlag nahe ISAF-Basis in AfghanistanKabul - Bei einem Selbst­mord­anschlag in der Nähe eines Stütz­punkts der NATO-geführ­ten Schutz­truppe ISAF in der westaf­gha­nischen Stadt Herat sind am Samstag zwei Men­schen getötet worden.

Werms­dorf - Rund um den von der Vogel­grippe betrof­fenen Gän­sezucht­betrieb in Werms­dorf bei Leipzig hat am Samstag die Tötung der übrigen Geflü­gel­bestände begon­nen.

Berlin - Die noch vor der Som­mer­pause geplante Kon­ferenz zum Thema Inte­gra­tion soll nach dem Willen der Bun­des­regie­rung keine ein­malige Ver­anstal­tung sein.

Berlin - Bun­des­gesund­heits­minis­terin Ulla Schmidt (SPD) rechnet für 2007 im Gesund­heits­wesen mit einem zusätz­lichen Finanz­bedarf von 3,5 Mil­liar­den Euro.

Washing­ton/Gaza - Ebenso wie die Europäi­sche Gemein­schaft (EU) stoppen auch die USA die direk­ten Hilfen an die von der radi­kalis­lami­schen Hamas geführte Paläs­tinen­ser-Regie­rung.

 Das Thema des Tages 

Stichwort: Stauwehr Geesthacht

Geesthacht - Wie ein riesiges Bollwerk steht in der Elbe bei Geesthacht kurz vor Hamburg ein Stauwehr. Von 1957 bis 1960 wurde es gebaut.

Elb-Stauwerk bei Geesthacht

Elb-Stauwerk bei Geesthacht.

Mit der für die Elbe-Schifffahrt erforderlichen Schleusenanlage lagen die Baukosten damals bei 84 Millionen Mark (42,95 Millionen Euro).

Das Wehr wurde errichtet, um die Elbe östlich von Geesthacht unabhängig von Ebbe und Flut für die Schifffahrt befahrbar zu machen. Durch Stahltore in den vier Sektoren des Wehres kann der Wasserstand konstant auf 4,00 Meter über Normal Null gehalten werden.

Die vier Öffnungen des Wehres sind jeweils 50 Meter breit. Bei Hochwasser und Abflussmengen von mehr als 1100 Kubikmetern Wasser pro Sekunde, wie es fast jedes Jahr nach der Schneeschmelze im Riesengebirge auftritt, senken sich die Stahltore in die Sektorengrube, so dass das Wasser flussabwärts ungehindert ablaufen kann. Die höchste bislang gemessene Durchflussmenge wurde 2002 mit 4000 Kubikmetern pro Sekunde gemessen. Die Experten rechnen in den nächsten Tagen mit einem deutlich höheren Rekordwert.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/04/08/tt/t/rzo236398.html
Samstag, 08. April 2006, 13:47 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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