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Samstag, 8. Apr. 06
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Stichwort: Stauwehr Geesthacht Geesthacht - Wie ein riesiges Bollwerk steht in der Elbe bei Geesthacht kurz vor Hamburg ein Stauwehr. Von 1957 bis 1960 wurde es gebaut.
Mit der für die Elbe-Schifffahrt erforderlichen Schleusenanlage lagen die Baukosten damals bei 84 Millionen Mark (42,95 Millionen Euro). Das Wehr wurde errichtet, um die Elbe östlich von Geesthacht unabhängig von Ebbe und Flut für die Schifffahrt befahrbar zu machen. Durch Stahltore in den vier Sektoren des Wehres kann der Wasserstand konstant auf 4,00 Meter über Normal Null gehalten werden. Die vier Öffnungen des Wehres sind jeweils 50 Meter breit. Bei Hochwasser und Abflussmengen von mehr als 1100 Kubikmetern Wasser pro Sekunde, wie es fast jedes Jahr nach der Schneeschmelze im Riesengebirge auftritt, senken sich die Stahltore in die Sektorengrube, so dass das Wasser flussabwärts ungehindert ablaufen kann. Die höchste bislang gemessene Durchflussmenge wurde 2002 mit 4000 Kubikmetern pro Sekunde gemessen. Die Experten rechnen in den nächsten Tagen mit einem deutlich höheren Rekordwert. dpa-infocom
http://rhein-zeitung.de/on/06/04/08/tt/t/rzo236398.html |
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