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Samstag, 8. Apr. 06
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Hintergrund: Ebbe und Flut auf der Elbe Hamburg - Mit Erreichen des Stauwehrs bei Geesthacht (Schleswig-Holstein) verliert die große Flutwelle ihre Gefährlichkeit. Das Wehr kurz vor Hamburg teilt die Elbe dort in einen tideabhängigen und einen tideunabhängigen Teil des Flusses, der für einen geregelten Binnenschifffahrtsverkehr erforderlich ist. Die Wassermassen können sich dann in einem tieferen und breiter werdenden Flussbett schnell verteilen. Von der Mündung der Elbe in Cuxhaven, wo der 1165 Kilometer lange Fluss in die Nordsee strömt, bis nach Geesthacht sind Ebbe und Flut durch die Stauwirkung flussaufwärts bemerkbar - man spricht von der Tideelbe. In diesen Gebieten ist man auf höhere Pegelstände eingestellt und hat in den sturmflutgefährdeten Bereichen die Deiche erhöht. Trotz der gegenwärtige Flut in der Elbe sieht das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie keine Gefahr durch das Hochwasser für dieses Gebiet. Flussabwärts von Geesthacht baue sich das Wasser sehr schnell ab und könne „wunderbar ablaufen”. In Hamburg beginnt zudem der 100 Kilometer lange Mündungstrichter der Elbe, der bei Cuxhaven 15 Kilometer breit ist. Der Hamburger Hafen und die zahlreichen Kanäle etwa werden so zu einem nützlichen Auffangbecken für die zusätzlichen Wassermengen. Im Hafen etwa soll das Wasser einen halben bis einen Meter höher steigen. dpa-infocom
http://rhein-zeitung.de/on/06/04/08/tt/t/rzo236400.html |
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