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Mittwoch, 3. Mai. 06

Fraunhofer-FluglaborHolz­kir­chen - Das Fraun­hofer-Insti­tut hat in Holz­kir­chen südlich von München ein welt­weit ein­mali­ges Labor zur Unter­suchung von Flug­bedin­gun­gen in Betrieb genom­men. Im 15 Tonnen schwe­ren Teil eines Flug­zeugrump­fes...

Rettungswagen in RegensburgAms­ter­dam/Mün­chen - Münch­ner Gene­tiker haben eine Erb­gut­ver­ände­rung ent­deckt, die das Risiko für den plötz­lichen Herztod erhöht. Die Muta­tion des Gens NOS1AP geht mit einer ver­län­ger­ten Herz­kon­trak­tion einher.

Washing­ton - Auf dem Rie­sen­pla­neten Jupiter bildet sich zurzeit ein zweiter roter Fleck, und das Wel­traum­tele­skop „Hub­ble” hat jetzt detail­rei­che Fotos davon gelie­fert.

Regens­burg - Regens­bur­ger Medi­ziner und Inge­nieure haben die welt­weit kleinste Herz-Lun­gen-Maschine ent­wickelt. Das neue Gerät ermög­liche auch die Behand­lung von schwer kranken Pati­enten im Ret­tungs­hub­schrau­ber...

Washing­ton - Auf dem Saturn­mond Titan gibt es riesige Dünen­fel­der, die an Wüsten wie die Sahara oder die Namib auf der Erde erin­nern. Die in Radar­auf­nah­men der Raum­sonde „Cas­sini” ent­deck­ten Dünen sind bis zu 150...

Jülich - Der Phy­siker Peter Grün­berg aus Jülich ist vom Europäi­schen Patent­amt und der EU-Kom­mis­sion zum „Eu­ropäi­schen Erfin­der des Jahres” gekürt worden.

US-Studie: Mehrere Ansätze können gegen Alkoholsucht helfen

Chicago/New York - Drei von vier Trinkern können mit verschiedenen Kombinationen aus Medikamenten, Verhaltenstherapie und ärztlicher Betreuung ihre Alkoholsucht zumindest vorübergehend in den Griff bekommen.

Alkoholkonsum

Drei von vier Trinkern können ihre Alkoholsucht zumindest vorübergehend in den Griff bekommen.

Das hat eine US-Studie mit 1383 Alkoholabhängigen gezeigt, die am Mittwoch im US-Ärztejournal „JAMA” (Bd. 295, S. 2075) erschienen ist. Rund 75 Prozent der Studienteilnehmer lernten, sich innerhalb von vier Monaten ganz vom Alkohol zu befreien oder ihren Konsum zumindest auf ein bis zwei Drinks pro Tag zu drosseln. Ein Jahr später war allerdings nur noch jeder zweite frühere Trinker „trocken” oder hielt seinen Alkoholkonsum auf Sparflamme.

Die Mediziner um Raymond Anton von der Universität von South Carolina verglichen acht verschiedene Ansätze, die weitgehend ähnliche Resultate erzielten. Als Medikamente setzten die US-Forscher die Mittel Naltrexon und Acamprosat ein, die auch in Deutschland zugelassen sind. Beide Mittel lösten dem Bericht zufolge kaum Nebenwirkungen aus. Als nächstes will das Team die Wirkung beider Medikamente zusammen erproben.

Alle Teilnehmer wurden regelmäßig von ihrem Arzt betreut, ganz gleich, ob sie eine Psychotherapie, eines der beiden Medikamente, ein wirkungsloses Scheinmedikament (Placebo) oder eine Kombination dieser Mittel bekamen. Die ärztliche Zuwendung allein könne offensichtlich bereits „Wunder” wirken, schreiben die Forscher in ihrem Bericht. Sie hoffen, viele der jetzt noch Rückfälligen durch eine längere Therapiedauer weiter vom Alkohol abbringen zu können.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/05/07/news/science/t/rzo242660.html
Mittwoch, 03. Mai 2006, 18:40 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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