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Donnerstag, 4. Mai. 06

Fraunhofer-FluglaborHolz­kir­chen - Das Fraun­hofer-Insti­tut hat in Holz­kir­chen südlich von München ein welt­weit ein­mali­ges Labor zur Unter­suchung von Flug­bedin­gun­gen in Betrieb genom­men. Im 15 Tonnen schwe­ren Teil eines Flug­zeugrump­fes...

Rettungswagen in RegensburgAms­ter­dam/Mün­chen - Münch­ner Gene­tiker haben eine Erb­gut­ver­ände­rung ent­deckt, die das Risiko für den plötz­lichen Herztod erhöht. Die Muta­tion des Gens NOS1AP geht mit einer ver­län­ger­ten Herz­kon­trak­tion einher.

Washing­ton - Auf dem Rie­sen­pla­neten Jupiter bildet sich zurzeit ein zweiter roter Fleck, und das Wel­traum­tele­skop „Hub­ble” hat jetzt detail­rei­che Fotos davon gelie­fert.

Regens­burg - Regens­bur­ger Medi­ziner und Inge­nieure haben die welt­weit kleinste Herz-Lun­gen-Maschine ent­wickelt. Das neue Gerät ermög­liche auch die Behand­lung von schwer kranken Pati­enten im Ret­tungs­hub­schrau­ber...

Washing­ton - Auf dem Saturn­mond Titan gibt es riesige Dünen­fel­der, die an Wüsten wie die Sahara oder die Namib auf der Erde erin­nern. Die in Radar­auf­nah­men der Raum­sonde „Cas­sini” ent­deck­ten Dünen sind bis zu 150...

Jülich - Der Phy­siker Peter Grün­berg aus Jülich ist vom Europäi­schen Patent­amt und der EU-Kom­mis­sion zum „Eu­ropäi­schen Erfin­der des Jahres” gekürt worden.

Klimawandel dezimiert Zugvögel durch Futtermangel

Den Haag/London - Der Klimawandel führt zu Futtermangel für manche Zugvögel und lässt ihren Bestand zum Teil dramatisch schrumpfen.

Zugvögel in Großbritannien

Sie fliegen jedes Jahr Tausende Kilometer und finden immer den Weg: Der Vogelzug ist eines der Wunder der Natur.

Das berichten niederländische Forscher am Beispiel des Trauerschnäppers im britischen Fachjournal „Nature” (Bd. 441, S. 81).

Durch die gestiegenen Temperaturen sind Raupen, die Hauptnahrungsquelle für die Küken, zur Brutzeit oft bereits Mangelware. Der Bestand des Zugvogels ist dadurch mancherorts um bis zu 90 Prozent gesunken, wie Christiaan Both von der Universität Groningen (Niederlande) und seine Kollegen schreiben. Bei anderen Langstrecken-Zugvögeln gehen die Forscher von ähnlichen Folgen aus.

Der Trauerschnäpper (Ficedula hypoleuca) überwintert in Afrika und kehrt im April zum Brüten nach Mitteleuropa zurück. Die Forscher um Both hatten bereits gezeigt, dass die Vögel durch den Klimawandel etwas früher ihre Eier legen. Das ist aber nicht früh genug, um mit dem vorgezogenen Frühling Schritt zu halten. Und ihre Reisezeit können die Zugvögel offensichtlich nicht anpassen.

Durch die wärmeren Temperaturen schlüpfen aber auch die Raupen, mit denen der Schnäpper seine Küken füttert, in den Brutgebieten vielerorts deutlich früher. Dort, wo sich die Raupen besonders früh entwickeln, ist der Trauerschnäpperbestand um bis zu 90 Prozent geschrumpft. In Gegenden, in denen sich die Raupen erst später entwickeln, gingen die Bestände dagegen kaum zurück, maximal um zehn Prozent.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/05/07/news/science/t/rzo242665.html
Donnerstag, 04. Mai 2006, 9:30 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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