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Donnerstag, 4. Mai. 06

Fraunhofer-FluglaborHolz­kir­chen - Das Fraun­hofer-Insti­tut hat in Holz­kir­chen südlich von München ein welt­weit ein­mali­ges Labor zur Unter­suchung von Flug­bedin­gun­gen in Betrieb genom­men. Im 15 Tonnen schwe­ren Teil eines Flug­zeugrump­fes...

Rettungswagen in RegensburgAms­ter­dam/Mün­chen - Münch­ner Gene­tiker haben eine Erb­gut­ver­ände­rung ent­deckt, die das Risiko für den plötz­lichen Herztod erhöht. Die Muta­tion des Gens NOS1AP geht mit einer ver­län­ger­ten Herz­kon­trak­tion einher.

Washing­ton - Auf dem Rie­sen­pla­neten Jupiter bildet sich zurzeit ein zweiter roter Fleck, und das Wel­traum­tele­skop „Hub­ble” hat jetzt detail­rei­che Fotos davon gelie­fert.

Regens­burg - Regens­bur­ger Medi­ziner und Inge­nieure haben die welt­weit kleinste Herz-Lun­gen-Maschine ent­wickelt. Das neue Gerät ermög­liche auch die Behand­lung von schwer kranken Pati­enten im Ret­tungs­hub­schrau­ber...

Washing­ton - Auf dem Saturn­mond Titan gibt es riesige Dünen­fel­der, die an Wüsten wie die Sahara oder die Namib auf der Erde erin­nern. Die in Radar­auf­nah­men der Raum­sonde „Cas­sini” ent­deck­ten Dünen sind bis zu 150...

Jülich - Der Phy­siker Peter Grün­berg aus Jülich ist vom Europäi­schen Patent­amt und der EU-Kom­mis­sion zum „Eu­ropäi­schen Erfin­der des Jahres” gekürt worden.

Raumsonde „Cassini” entdeckt Dünen auf Saturnmond Titan

Washington - Auf dem Saturnmond Titan gibt es riesige Dünenfelder, die an Wüsten wie die Sahara oder die Namib auf der Erde erinnern.

Saturnsonden Huygens Cassini

Die Sonde Cassini mit dem Saturn im Hintergrund.

Die in Radaraufnahmen der Raumsonde „Cassini” entdeckten Dünen sind bis zu 150 Meter hoch und mehrere hundert Kilometer lang, berichtet ein internationales Forscherteam im US-Fachjournal „Science” von diesem Freitag.

Anders als irdische Sanddünen bestehen die Titan-Dünen jedoch vermutlich aus Wassereiskristallen oder einem organischen Material - die genaue Zusammensetzung ist noch unbekannt.

Breite, Abstand und Länge der Dünen auf dem Saturnmond ist sehr ähnlich wie bei irdischen Längsdünen etwa in der Namib. Die Dünenfelder dominieren große, äquatornahe Bereiche des Saturnmondes. Da sie grob in Ost-West-Richtung angeordnet sind, vermuten die Forscher, dass die Dünen durch östliche Winde geformt wurden. Ihre Anwesenheit lasse außerdem auf geologische Prozesse schließen, die sandgroße Körner produzierten, heißt es in „Science”.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/05/07/news/science/t/rzo243037.html
Donnerstag, 04. Mai 2006, 22:36 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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