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Freitag, 5. Mai. 06

Fraunhofer-FluglaborHolz­kir­chen - Das Fraun­hofer-Insti­tut hat in Holz­kir­chen südlich von München ein welt­weit ein­mali­ges Labor zur Unter­suchung von Flug­bedin­gun­gen in Betrieb genom­men. Im 15 Tonnen schwe­ren Teil eines Flug­zeugrump­fes...

Rettungswagen in RegensburgAms­ter­dam/Mün­chen - Münch­ner Gene­tiker haben eine Erb­gut­ver­ände­rung ent­deckt, die das Risiko für den plötz­lichen Herztod erhöht. Die Muta­tion des Gens NOS1AP geht mit einer ver­län­ger­ten Herz­kon­trak­tion einher.

Washing­ton - Auf dem Rie­sen­pla­neten Jupiter bildet sich zurzeit ein zweiter roter Fleck, und das Wel­traum­tele­skop „Hub­ble” hat jetzt detail­rei­che Fotos davon gelie­fert.

Regens­burg - Regens­bur­ger Medi­ziner und Inge­nieure haben die welt­weit kleinste Herz-Lun­gen-Maschine ent­wickelt. Das neue Gerät ermög­liche auch die Behand­lung von schwer kranken Pati­enten im Ret­tungs­hub­schrau­ber...

Washing­ton - Auf dem Saturn­mond Titan gibt es riesige Dünen­fel­der, die an Wüsten wie die Sahara oder die Namib auf der Erde erin­nern. Die in Radar­auf­nah­men der Raum­sonde „Cas­sini” ent­deck­ten Dünen sind bis zu 150...

Jülich - Der Phy­siker Peter Grün­berg aus Jülich ist vom Europäi­schen Patent­amt und der EU-Kom­mis­sion zum „Eu­ropäi­schen Erfin­der des Jahres” gekürt worden.

Jupiter bekommt zweiten roten Fleck

Washington - Auf dem Riesenplaneten Jupiter bildet sich zurzeit ein zweiter roter Fleck, und das Weltraumteleskop „Hubble” hat jetzt detailreiche Fotos davon geliefert.

Jupiter

Der Ausschnitt eines Fotos des Weltraumteleskops Hubble zeigt den zweiten roten Fleck, der sich zurzeit auf dem Jupiter bildet. Foto: ESA & NASA

Die am Donnerstag (Ortszeit) in Baltimore (US-Staat Maryland) veröffentlichten Aufnahmen zeigen blasse Wolken im Zentrum des sonst orangeroten Wirbelsturms.

Der neue rote Fleck war zuvor als Weißes Oval bekannt und hatte erst kürzlich auf ungeklärte Weise seine Farbe gewechselt. Die Astronomen vermuten darin ein Zeichen für einen Klimawandel in der Atmosphäre des größten Planeten unseres Sonnensystems.

Der legendäre Große Rote Fleck ist ein gigantischer Wirbelsturm, der den doppelten Durchmesser hat wie die Erde. Er war schon in den Teleskopen vor 400 Jahren sichtbar. Der neue rote Fleck, von manchen Astronomen Roter Fleck Junior getauft, ist etwa halb so groß. Beide erheben sich vermutlich kilometerweit über die Jupiter-Wolkendecke. Die rote Farbe könnte Vermutungen zufolge durch eine chemische Reaktion der aufgewirbelten Gase aus der Tiefe der Jupiteratmosphäre mit dem ultravioletten Licht der Sonne entstehen.

Der Vorläufer des neuen roten Flecks, das Weiße Oval, war durch die Kollision dreier Stürme in den Jahren 1998 und 2000 entstanden. Manche Forscher sehen in den Vorgängen Anzeichen für einen Klimawandel in der Jupiteratmosphäre, durch den sich die Temperatur dort in manchen Breiten um mehrere Grad Celsius verschieben könnte. Der Wärmefluss vom Jupiteräquator zu den Planetenpolen reißt nach Modellannahmen in etwa auf der Höhe des neuen roten Flecks ab. Einer früheren Vorhersage zufolge sollten die ersten Folgen dieser Abschottung rund sieben Jahre nach Entstehung des Weißen Ovals sichtbar werden.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/05/07/news/science/t/rzo243205.html
Freitag, 05. Mai 2006, 13:54 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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