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Freitag, 5. Mai. 06

Fraunhofer-FluglaborHolz­kir­chen - Das Fraun­hofer-Insti­tut hat in Holz­kir­chen südlich von München ein welt­weit ein­mali­ges Labor zur Unter­suchung von Flug­bedin­gun­gen in Betrieb genom­men. Im 15 Tonnen schwe­ren Teil eines Flug­zeugrump­fes...

Rettungswagen in RegensburgAms­ter­dam/Mün­chen - Münch­ner Gene­tiker haben eine Erb­gut­ver­ände­rung ent­deckt, die das Risiko für den plötz­lichen Herztod erhöht. Die Muta­tion des Gens NOS1AP geht mit einer ver­län­ger­ten Herz­kon­trak­tion einher.

Washing­ton - Auf dem Rie­sen­pla­neten Jupiter bildet sich zurzeit ein zweiter roter Fleck, und das Wel­traum­tele­skop „Hub­ble” hat jetzt detail­rei­che Fotos davon gelie­fert.

Regens­burg - Regens­bur­ger Medi­ziner und Inge­nieure haben die welt­weit kleinste Herz-Lun­gen-Maschine ent­wickelt. Das neue Gerät ermög­liche auch die Behand­lung von schwer kranken Pati­enten im Ret­tungs­hub­schrau­ber...

Washing­ton - Auf dem Saturn­mond Titan gibt es riesige Dünen­fel­der, die an Wüsten wie die Sahara oder die Namib auf der Erde erin­nern. Die in Radar­auf­nah­men der Raum­sonde „Cas­sini” ent­deck­ten Dünen sind bis zu 150...

Jülich - Der Phy­siker Peter Grün­berg aus Jülich ist vom Europäi­schen Patent­amt und der EU-Kom­mis­sion zum „Eu­ropäi­schen Erfin­der des Jahres” gekürt worden.

Weltweit kleinste Herz-Lungen-Maschine entwickelt

Regensburg - Regensburger Mediziner und Ingenieure haben die weltweit kleinste Herz-Lungen-Maschine entwickelt.

Das neue Gerät ermögliche auch die Behandlung von schwer kranken Patienten im Rettungshubschrauber, erklärte Matthias Arlt vom Regensburger Universitätsklinikum am Freitag.

Bislang habe es keine vergleichbare Herz-Lungen-Maschine gegeben. Maschinen dieser Art sind für gewöhnlich etwa eineinhalb Meter lang und bis zu 200 Kilogramm schwer. „Die Geräte sind lebensrettend bei der Versorgung von Patienten mit kombiniertem Herz- und Lungenversagen, aber für den mobilen Einsatz ungeeignet”, sagte Arlt.

Die Mini-Herz-Lungen-Maschine MECC (Minimal-Extracorporal Circulation) sei dagegen nur etwa 20 mal 30 Zentimeter groß und könne mit etwa zehn Kilogramm Gewicht leicht von einem Helfer getragen werden.

Vor kurzem wurde die Maschine erstmals erfolgreich in der Luftrettung eingesetzt. Eine Patientin mit einer Hirnblutung wurde von einem kleineren Krankenhaus in die Uniklinik verlegt. Der akut lebensbedrohliche, instabile Zustand der 50-Jährigen habe einen normalen Krankentransport unmöglich gemacht, erklärte Arlt. Mittlerweile sei die Frau geheilt und habe die Klinik verlassen können.

Die Maschine wird nach Angaben der Universität inzwischen routinemäßig in Regensburg bei Bypassoperationen eingesetzt. Studien hätten gezeigt, dass beim Einsatz des MECC im Unterschied zu herkömmlichen Geräten weniger Bluttransfusionen benötigt werden und weniger Komplikationen auftreten.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/05/07/news/science/t/rzo243206.html
Freitag, 05. Mai 2006, 13:58 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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