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Donnerstag, 9. Feb. 12

Air Berlin verschiebt BörsengangBerlin - Die Flug­gesell­schaft Air Berlin nimmt nach der Ver­schie­bung ihres Bör­sen­gangs auf den 11. Mai einen zweiten Anlauf an den Kapi­tal­markt. Noch bis zum Mitt­woch werden Aktien in der redu­zier­ten Preiss­pan­ne...

Der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl winkt während einer Wahlkampfveranstaltung (1990)Berlin - Trotz ver­bes­ser­ter Wirt­schafts­aus­sich­ten fällt Deutsch­land nach einer Unter­suchung im welt­wei­ten Wohl­stands­ver­gleich weiter zurück. Einer im Auftrag der „Welt” erstell­ten Studie der Deut­sche Bank Rese­arch...

Düs­sel­dorf - Der Europa-Chef des Opel-Mut­ter­kon­zerns General Motors, Carl-Peter Fors­ter, hat einen wei­teren Per­sonal­abbau nicht aus­geschlos­sen.

Burbank - Der ame­rika­nische Medien- und Unter­hal­tungs­kon­zern Walt Disney hat das Trick­film­stu­dio Pixar nun offi­ziell über­nom­men. Die Pixar-Aktionäre erhal­ten 2,3 Dis­ney-Aktien je eigenen Anteil.

Berlin - In der Debatte um staat­liche Lohn­zuschüsse hat die CSU-Lan­des­gruppe im Bun­des­tag ein eigenes Kom­bilohn-Modell vor­geschla­gen. Danach sollen Firmen einen Lohn­zuschuss als Dar­lehen bekom­men...

Frank­fur­t/Main - Der Vor­stands­chef von Europas größtem Sport­arti­kel­kon­zern, Herbert Hainer, ist mit dem Start ins Fuß­ball- WM-Jahr 2006 sehr zufrie­den. „Das WM-Geschäft läuft fan­tas­tisch und über­trifft alle unse­re...

Streit zwischen Mobilfunkbetreibern

Düsseldorf - Zwischen E-Plus und den übrigen Mobilfunkbetreibern in Deutschland ist ein heftiger Streit über die Absenkung der Handy-Tarife entbrannt. T-Mobile, Vodafone und 02 wollen freiwillig die Gebühren für Anrufe in ihre Netze senken.

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Exper­ten rechnen jetzt mit einer Regu­lie­rung des Mobil­funk­mark­tes durch die Bun­des­netz­agen­tur.

E-Plus fordert dagegen das Einschreiten der Bundesnetzagentur. „Der Regulierer muss hier handeln”, sagte Thorsten Dirks, Vorstand der KPN-Tochter, in Düsseldorf. Die Kosten für den Betrieb des Mobilfunknetzes von E-Plus und O2 seien höher, weil sie wegen einer anderen Frequenz ein dichteres Mobilfunknetz mit mehr Sendemasten flechten müssten.

Dirks stützt sich dabei auf ein Gutachten der Beratungsfirma WIK. So verlangt er eine höheres Entgelt für Anrufe in die Netze von E-Plus und O2, als sie Telekom und Vodafone erhalten. Derzeit kassieren die beiden Schwergewichte für die so genannte Gesprächsterminierung 11 Cent pro Minute und E-Plus und O2 jeweils 1,4 Cent mehr pro Minute. Die Differenz müsse wegen der höheren Kosten für den Netzbetrieb auf 4 Cent steigen.

Dagegen laufen die anderen Sturm: „Wir tun alles dafür, dass es nicht zu einer Regulierung des Marktes kommt”, sagte Vodafone-Sprecher Jens Kürten. Das Unternehmen orientiere sich an der Freiwilligkeit und wolle Preissenkungen von unter 10 Cent gerne mitmachen. Auch ein Sprecher von T-Mobile betonte, dass das Unternehmen auf eine freiwillig Lösung setze.

Dabei kritisierte er die Forderungen von E-Plus, die Differenz (Spreizung) der Entgelte zwischen D- und E-Netzen noch weiter zu erhöhen. „Zwölf Jahre nach dem Netzstart gibt es dazu überhaupt keinen Grund”. Er verwies auf die E-Plus-Muttergesellschaft KPN, die in den Niederlanden bis 2008 eine vollständige Aufhebung der Differenz durchgesetzt habe.

Für den Fall, dass sich die Netzbetreiber nicht freiwillig auf eine Absenkung einigen können, hat die Bundesnetzagentur mit einer Regulierung des Mobilfunkmarktes gedroht. Die Frist für Stellungnahmen zu einem Entwurf einer Regulierungsverfügung lief an diesem Freitag aus.

T-Mobile und Vodafone lehnen eine höhere Vergütung für E-Plus strikt ab und verweisen auf das europäische Ausland. Die Tendenz sei eine Reduzierung gegen Null. Die beiden Konzerne haben sich dem Vernehmen nach bereits mit O2 in bilateralen Verhandlungen auf eine Absenkung auf 9,5 Cent pro Minute geeinigt. O2 soll künftig knapp 11 Cent erhalten.

Da eine Einigung mit E-Plus nicht zu Stande kam, rechnen Experten nun mit einer Regulierung des Mobilfunkmarktes. Die Terminierungsentgelte sind eine wichtige Einnahmequelle für die Mobilfunkanbieter. Nach Angaben von T-Mobile-Chef René Obermann machen sie zwischen 10 und 20 Prozent des Gesamtumsatzes aus.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/05/07/wirtschaft/t/rzo243284.html
Freitag, 05. Mai 2006, 16:46 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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