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Donnerstag, 24. Mai. 12

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Der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl winkt während einer Wahlkampfveranstaltung (1990)Berlin - Trotz ver­bes­ser­ter Wirt­schafts­aus­sich­ten fällt Deutsch­land nach einer Unter­suchung im welt­wei­ten Wohl­stands­ver­gleich weiter zurück. Einer im Auftrag der „Welt” erstell­ten Studie der Deut­sche Bank Rese­arch...

Düs­sel­dorf - Der Europa-Chef des Opel-Mut­ter­kon­zerns General Motors, Carl-Peter Fors­ter, hat einen wei­teren Per­sonal­abbau nicht aus­geschlos­sen.

Burbank - Der ame­rika­nische Medien- und Unter­hal­tungs­kon­zern Walt Disney hat das Trick­film­stu­dio Pixar nun offi­ziell über­nom­men. Die Pixar-Aktionäre erhal­ten 2,3 Dis­ney-Aktien je eigenen Anteil.

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Frank­fur­t/Main - Der Vor­stands­chef von Europas größtem Sport­arti­kel­kon­zern, Herbert Hainer, ist mit dem Start ins Fuß­ball- WM-Jahr 2006 sehr zufrie­den. „Das WM-Geschäft läuft fan­tas­tisch und über­trifft alle unse­re...

Studie: Deutschland fällt im Wohlstandsvergleich weiter zurück

Berlin - Trotz verbesserter Wirtschaftsaussichten fällt Deutschland nach einer Untersuchung im weltweiten Wohlstandsvergleich weiter zurück.

Der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl winkt während einer Wahlkampfveranstaltung (1990)

Den rela­tiven Abstieg Deutsch­lands führen die Exper­ten zum einen auf Son­der­effekte wie die Wie­der­ver­eini­gung zurück.

Einer im Auftrag der „Welt” erstellten Studie der Deutsche Bank Research zufolge könnte Spanien bereits im Jahr 2008 beim Pro-Kopf-Einkommen an Deutschland vorbeiziehen, Italien könnte 2014 folgen. Im Jahr 2020 wären nur noch Griechenland und Portugal bei der Wertschöpfung pro Kopf schwächer, schreibt die Zeitung in ihrer Montagausgabe. Derzeit liegt die Bundesrepublik beim Pro-Kopf- Einkommen innerhalb der 15 alten EU-Länder noch auf dem elften Rang.

Den relativen Abstieg Deutschlands führen die Experten zum einen auf Sondereffekte wie die Wiedervereinigung zurück. „Vor allem aber hat es Deutschland über lange Jahre versäumt, sich Gedanken über die eigene Zukunft zu machen und eine konsequente Wachstumsstrategie zu verfolgen. Andere Staaten sind da viel weiter”, sagte Stefan Bergheim, Ökonom bei Deutsche Bank Research und einer der Autoren der langfristigen Wachstumsstudie.

Zudem verschlechtere eine verfehlte Bildungspolitik die langfristigen Wachstumsaussichten erheblich. „Der wichtigste Antriebsmotor für das Pro-Kopf-Einkommen sind nicht etwa Investitionen oder die demographische Entwicklung, sondern das Humankapital eines Landes”, sagte Bergheim weiter.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/05/07/wirtschaft/t/rzo243629.html
Sonntag, 07. Mai 2006, 15:54 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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