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Berlin - Der Andrang auf Plätze in Stu­den­ten­wohn­hei­men ist vor allem zum Win­ter­semes­ter in aller Regel groß. Daher sollten ange­hende Stu­den­ten sich umge­hend bewer­ben.

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Platz in Studentenwohnheim: Sofort bewerben

Berlin - Der Andrang auf Plätze in Studentenwohnheimen ist vor allem zum Wintersemester in aller Regel groß.

Daher sollten angehende Studenten sich umgehend bewerben. Das rät Stefan Grob, Sprecher des Deutschen Studentenwerks in Berlin.

Dieses unterhält mit rund 175 000 den Großteil der öffentlich geförderten Wohnheimplätze in Deutschland. Vorweisen müssen Bewerber nur eine Immatrikulationsbestätigung ihrer Hochschule. „Eine vorläufige reicht in der Regel auch”, sagt Grob. Zuständig sind die Studentenwerke vor Ort, bei denen sich die Interessenten am besten auch über das Bewerbungsprozedere informieren. „Wenn sie zum Beispiel in Heidelberg studieren wollen, dann läuft das komplett online.” Anderswo müssen sich die Bewerber aber auch direkt vor Ort bewerben.

Ein Zimmer in einem der rund 1000 Wohnheime des Studentenwerks kostet im Schnitt 176 Euro inklusive aller Nebenkosten. „Die Spanne reicht nach unten bis etwa 70 Euro, und die Schmerzgrenze sind etwa 300 Euro”, sagt Stefan Grob. In rund drei Vierteln der Zimmer ist im Preis auch ein Internetanschluss inbegriffen.

Besonders groß ist die Nachfrage nach Wohnheimplätzen laut Grob in westdeutschen Uni-Städten wie Heidelberg, Tübingen, München, Hamburg, Marburg oder Bochum. „In den ostdeutschen Studienstädten ist die Lage dagegen meist sehr entspannt.” Dazu zählt auch Berlin. Insgesamt wohnen nach Angaben des Studentenwerks derzeit rund 12 Prozent der Studierenden in Deutschland in Wohnheimen.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/05/13/service/berufbildung/t/rzo245085.html
Freitag, 12. Mai 2006, 14:17 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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