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Freitag, 10. Feb. 12

Warnstreik bei Telekom Bonn - Die Tarif­gespräche zwi­schen der Deut­schen Telekom und der Gewerk­schaft ver.di sind geplatzt. „Die Große Tarif­kom­mis­sion hat das Angebot der Telekom ein­stim­mig abge­lehnt und die Gespräche für geschei­ter­t...

Tokio - Das japa­nische Inter­net- und Mobil­fun­kun­ter­neh­men Soft­bank will angeb­lich mit dem US-Com­puter­rie­sen Apple gemein­sam Handys mit ein­gebau­ten iPod-Play­ern ent­wickeln.

Peking - Chinas größte Such­maschine Baidu hat eine zen­sierte Online-Enzy­klopä­die nach dem Vorbild von Wiki­pedia auf­gebaut. Das von Inter­net­nut­zern geschrie­bene offene Nach­schla­gewerk Wiki­pedia ist von der...

München - Im Wett­bewerb um den dritten Platz unter den deut­schen Mobil­funkan­bie­tern hat O2 zum Start ins neue Jahr gegenü­ber dem Kon­kur­ren­ten E-Plus an Boden ver­loren. Im ersten Quartal wuchs die Zahl der...

Auto­dia­ler, Exit-Traf­fic, Web­hosts, Car­rier: Wer dem Pro­zessauf­takt um Mil­lio­nen­betrug im Inter­net am Osna­brü­cker Land­gericht am Don­ners­tag folgen wollte, musste schon Com­puter­experte sein.

Osna­brück - Vor dem Osna­brü­cker Land­gericht hat am Don­ners­tag einer der bisher größten Pro­zesse wegen Inter­net­kri­mina­lität in Deutsch­land begon­nen.

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Videoschnipsel und La-Ola-Welle von Informationen: Fußball-WM online

Düsseldorf/Nürnberg - Im Internet geht es derzeit rund - buchstäblich.

Fußball-WM online

Fußballfans informieren sich über das Internet. (Bild: Schierenbeck/dpa/gms)

Wer die Spiele der Fußball-WM im Fernsehen oder Stadion nicht verfolgen kann, bleibt im Netz am Ball.

Nachrichtenticker in Echtzeit halten Fans während der Partien auf dem Laufenden, und auch sonst gibt es online jede Menge Service-Tipps, Hintergründiges oder Spaßiges rund um das Sportereignis des Jahres.

Eine „La-Ola-Welle” an Informationen schwappt durchs Netz: Etwa 3000 deutschsprachige Webseiten beschäftigen sich mit der WM, schätzt der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) in Düsseldorf - allen voran www.fifaworldcup.com, die Seite des WM-Ausrichters FIFA. Hier können letzte Tickets ergattert werden. Mit Videoschnipseln werden Stars oder Höhepunkte von Spielen früherer Weltmeisterschaften in Erinnerung gerufen.

Zudem lassen sich auf der Seite alle 64 WM-Spiele per Live-Ticker gratis verfolgen. Was das betrifft, bieten sich Fans jedoch weitere Alternativen: Viele Medien dürften auf ihren Homepages laufend Tore oder Fouls vermelden. Bei der WM in Südkorea und Japan 2002 war das Netz als Informationsquelle wegen der Zeitverschiebung und verzögerter TV-Ausstrahlungen sehr beliebt.

„Diesmal wird der Hype nicht vergleichbar sein”, glaubt Alexander Wagner, Leiter der Onlineredaktion des Sportmagazins „Kicker” in Nürnberg. Dennoch sei das Netz für viele Fans nicht mehr wegzudenken.

Neben den klassischen Medien bieten Fußball-Portale Aktuelles und Hintergründiges. Team-Porträts, Statistiken, Qualifikationsergebnisse oder Fakten zur WM-Historie halten zum Beispiel www.weltfussball.de oder www.hallowm.de parat. Unter www.wm2006.deutschland.de präsentiert die Bundesregierung das Gastgeberland. Auf der Seite ist zum Beispiel ein Sprachkurs mit wichtigen Kicker-Vokabeln zu finden.

Auch das gibt es: Theater oder Ausstellungen anlässlich der WM. Infos zu einem bundesweiten Kunst- und Kulturprogramm stehen unter www.dfb-kulturstiftung.de. Fußball als Alltagskultur nimmt das Goethe-Institut mit „Tor für Deutschland” (www.goethe.de/2006) ins Visier. Praktischen Nöten von Fans widmet sich www.fanguide2006.org: Fanbetreuer informieren über Anreisemöglichkeiten, Unterkünfte oder den Stadionbesuch selbst.

Offenbar nutzen viele Fans das Internet, um sich über die WM 2006 auszutauschen. Ungefiltert tun einige in Weblogs ihre Meinung kund - Beispiele sind www.wm-weblog.de oder www.wm-blogger.de. Wer keine eigene Webseite hat, kann etwa www.fussballforen.net nutzen. Gelungene private Fußballwebseiten zeichnen der BVDW und weitere Wirtschaftsverbände im WM-Jahr mit dem „Deutschen Multimedia Award” aus. Über eine Auswahl kann laut BVDW-Sprecher Christoph Salzig von Ende Mai bis Ende Juni unter www.dmma.de abgestimmt werden.

Fans müssen beim Gestalten ihrer Webseiten aber vorsichtig sein, denn Begriffe wie „FIFA Fußball-WM 2006” oder bestimmte Logos sind geschützt. Das betrifft zwar nur gewerbliche Anbieter. Doch: „Die Grenzen sind fließend. Schon einer privaten Homepage mit Werbebannern kann kommerzielles Interesse unterstellt werden”, erläutert Rechtsanwalt Andreas Schmidt aus Rostock. Abhängig vom Einzelfall drohen Abmahnungen und hohe Anwaltsgebühren.

Von Berti Kolbow, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/05/13/service/computer/t/rzo240721.html
Mittwoch, 26. April 2006, 10:17 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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