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Freitag, 10. Feb. 12

EincremenSt. Augus­tin - Son­nen­milch allein reicht als Schutz gegen Haut­krebs nicht aus. Darauf weist das Berufs­genos­sen­schaft­liche Insti­tut für Arbeits­schutz (BGIA) in St.

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Sonnenmilch reicht als Schutz gegen Krebs nicht aus

St. Augustin - Sonnenmilch allein reicht als Schutz gegen Hautkrebs nicht aus.

Eincremen

Eingecremen: Der Lichtschutzfaktor der Cremes ist kein "Krebsschutzfaktor".

Darauf weist das Berufsgenossenschaftliche Institut für Arbeitsschutz (BGIA) in St. Augustin bei Bonn unter Berufung auf eine eigene Studie hin.

„Der Lichtschutzfaktor der Cremes ist kein Krebsschutzfaktor”, sagte Harald Siekmann, Physiker beim BGIA. Der Faktor beschreibe die Schutzwirkung vor einem Sonnenbrand, nicht aber vor Hautkrebs. Insbesondere Bauarbeiter, aber auch andere im Freien tätige Arbeitnehmer sollten sich daher auch durch langärmlige Kleidung oder Sonnensegel vor der Sonne schützen.

Wie gut Sonnenmilch und -cremes wirkten, hänge wesentlich von der richtigen Anwendung ab, so der Experte. Um den ganzen Körper zu schützen, seien rund 40 Gramm, also eine Viertelflasche Sonnenmilch nötig. „Zum anderen müssen alle Hautflächen, die dem Sonnenlicht ausgesetzt sind, vollständig und gleichmäßig eingecremt werden, was eigentlich nie gelingt.” Auch frühzeitiges Auftragen und regelmäßiges Erneuern im Zwei-Stunden-Takt seien wichtig. Der Schutzfaktor und die Schutzzeit erhöhten sich dadurch allerdings nicht.

Jährlich erkranken dem Institut zufolge mehr als 130 000 Menschen in Deutschland an Hautkrebs, in 11 000 Fällen an der bösartigsten Form „Malignes Melanom”. Von diesen Betroffenen sterben jährlich 2000. Die Zahl der Neuerkrankungen sei zudem steigend.

www.hvbg.de/d/bia/pub/rep/rep05/bgia0306.html

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/05/13/service/gesundheit/t/rzo245083.html
Freitag, 12. Mai 2006, 14:17 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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