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Freitag, 25. Mai. 12

Ostsee-Pipeline Berlin - Die Bun­des­regie­rung hat die zu Zeiten der rot- grünen Koali­tion in Aus­sicht gestellte Mil­liar­den-Bürg­schaft für den rus­sischen Gas­kon­zern Gasprom mit der Ver­sor­gungs­sicher­heit Deutsch­lands begrün­det.

Helmut PankeMünchen - BMW-Chef Helmut Panke soll einem Medien­bericht zufolge länger an der Spitze des Kon­zerns bleiben als geplant. Im Gespräch sei eine Ver­län­gerung seines Ver­tra­ges bis zum Jahr 2010...

Bonn - Die Tarif­gespräche zwi­schen der Deut­schen Telekom und der Gewerk­schaft ver.di sind geplatzt. „Die Große Tarif­kom­mis­sion hat das Angebot der Telekom ein­stim­mig abge­lehnt und die Gespräche für geschei­ter­t...

Wies­baden - Das hes­sische Wirt­schafts­minis­terium macht den Strom­ver­sor­gern im Land Druck und will als erster Regu­lie­rer die so genann­ten Netzent­gelte deut­lich senken.

Frank­fur­t/Bonn - Für die rund 130 000 Beschäf­tig­ten der Deut­schen Post gibt es eine Tarif-Eini­gung. Die Ver­ein­barung mit einer Lauf­zeit von 24 Monaten ent­spricht nach Angaben der Post einer Lohn­stei­gerung von 2,3...

Hamburg - Die 30 Aktien des Dow Jones Indus­trial Index wiesen am 12.5.2006 um 22:30 Uhr MEZ fol­gende Schluss­kurse auf. Stand und Verän­derung zur Schluss­notie­rung am vor­heri­gen Bör­sen­tag bei Aktien in US-Dol­lar...

Gasprom-Bürgschaft sollte Energiesicherheit dienen

Berlin - Die Bundesregierung hat die zu Zeiten der rot- grünen Koalition in Aussicht gestellte Milliarden-Bürgschaft für den russischen Gaskonzern Gasprom mit der Versorgungssicherheit Deutschlands begründet. Zugleich betonte Berlin gegenüber der EU-Kommission, die Regierung habe keine Bürgschaft genehmigt.

Ostsee-Pipeline

Ein Teilstück der zukünf­tigen Ost­see-Gaspi­peline von Russ­land nach Deutsch­land in Baba­jew.

Sie habe sich nur grundsätzlich bereiterklärt, die Kreditgarantie nach Erfüllung bestimmter Voraussetzungen, die der energiepolitischen Versorgungssicherheit des Landes dienen, zu übernehmen.

Die angebotene Bürgschaft über eine Milliarde Euro für ein Teilstück der geplanten Erdgas-Leitung durch die Ostsee sorgt bereits seit Wochen für Aufregung, vor allem weil Alt-Bundeskanzler Gerhard Schröder Aufsichtsratschef bei dem Pipeline-Konsortium geworden ist. Er selbst betont, von der Bürgschaft erst nach seinem Ausscheiden aus dem Kanzleramt erfahren zu haben. Die EU-Kommission hatte Berlin aufgefordert, Hintergründe der Bürgschaft zu erläutern.

Gasprom hatte bereits im April mitgeteilt, derzeit keinen Kredit und damit auch keine Bürgschaft zu benötigen. Die Bundesregierung verwies darauf in ihrer kurzen Antwort an Brüssel, die der dpa vorliegt. Sollte dennoch eine Bürgschaft gewährt werden, sei man bereit, Fragen der Kommission zu beantworten.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/05/13/wirtschaft/t/rzo245374.html
Samstag, 13. Mai 2006, 18:19 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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