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„Testimony Vol.1”: India.Arie geht ihren Weg

Hamburg Um 97 Dreadlocks und eine Beziehung ärmer, dafür umso reicher an Erfahrungen taucht die amerikanische Sängerin India.Arie nach fast vier Jahren mit neuer Frisur und neuem Album wieder auf.

India.Arie

India.Arie singt auf ihrem neuen Album über Liebe und Beziehungen.

Bei „Testimony Vol.1, Life & Relationship” schwingt der Schmerz mit, den das Leben und die Liebe der Künstlerin in den letzten vier Jahren bereitet haben. Mit ihrer warmen, wunderschön modellierten Stimme trägt sie durch die gelösten, klaren Stücke.

Manchmal ist man überrascht, welche Worte India zu heiteren und energetischen Melodien umwandelt: „These Heart Of The Matter” erzählt von einer enttäuschten Liebe, die endgültig zu Ende ist. Doch anstatt in rührseliger Stimmung zu versacken, klingen auch diese schmerzhaften Erfahrungen lebensbejahend und optimistisch.

Es scheint als würde sie sich in der Kunst üben, aus jeder noch so verletzenden Erfahrung zu lernen und das Beste daraus zu machen. So profan diese Botschaft auch wirken mag: die Musik von India.Arie drückt ihre feste Überzeugung darüber aus. In der Tat ist dieses dritte Album das persönlichste. „Ich habe vorher nie über gebrochene Herzen oder irgendeine Art von Unzufriedenheit oder Ärger gesungen. Auf diesem Album singe ich viel darüber.”

„Loving”, „Learning”, „Living”; wie ein roter Faden ziehen sich diese Interludes mit dem immergleichen musikalischen Motiv durch das Album. Durch alle drei Phasen sei sie gegangen, ihr eigenes Lieben, Lernen und Leben hätten die Platte geprägt „Dieses Mal war ich technisch und emotional beteiligt.”

An der Einordnung ihrer Musik wiederum ist sie weniger beteiligt. Das Etikett „Neo Soul” ist schnell zur Hand, wenn es um India.Arie geht; sie selbst findet das nicht akzeptabel. Die Sängerin empfindet diese Kategorisierung nicht nur als künstlich, sondern auch als Beschränkung ihrer musikalischen Vielfalt: „Ich glaube nicht, dass ich diesen einen Sound habe. Mein erster Song ist eine R&B Produktion. Aber es gibt andere Songs mit Cello, Gitarre und Violine, die Country Musik sind.”

Schluss zu machen mit jeglichem Schubladendenken war für India.Arie schon immer wichtig. Ob es nun um Musikstile oder um Haare geht. „I am not my hair” stellt sie in der ersten Single-Auskopplung klar und wehrt sich gegen die Vorurteile, die ihr je nach aktueller Frisur entgegengebracht werden. Der Anlass zu diesem Stück, von Rapper Akon abgemixt, ist wie immer eine persönliche Erfahrung. Diesmal ist es der Entschluss, ihre langen Dreadlocks abzuschneiden, die in den Augen vieler Menschen ihre Identität widerspiegeln. Alles Quatsch, findet India.Arie und verbreitet einmal mehr die nicht ganz neue, aber ehrlich gemeinte Botschaft, dass man einen Menschen nicht über sein Äußeres definieren sollte.

„Testimony Vol.1” verspricht eine Fortsetzung und tatsächlich hat India.Arie bereits ein Folgealbum in der Hinterhand. Der Titel „Testimony Vol.2 Love & Politics” scheint in eine neue, andere Richtung zu gehen als der Vorgänger, auf dem zwischenmenschliche Beziehungen beleuchtet werden.

Aber auch beim Thema „Love&Politics” wird uns die engagierte Künstlerin als US- Botschafterin für UNICEF viel zu erzählen haben, schließlich sind Politiker auch nur Menschen.

www.universal-music.de

www.urban.de/_artists/indiaarie

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/07/05/magazin/musik/t/rzo259914.html
Donnerstag, 29. Juni 2006, 16:19 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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