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Mittwoch, 05. Juli 06

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120 000 feiern entspannt in Roskilde

Roskilde Das dänische Roskilde hat seinen Ruf als Europas traditionsreichstes, bestorganisiertes und in diesem Jahr auch wieder größtes Rockfestival mit 160 Bands und Stars von Kanye West bis Bob Dylan bei traumhaftem Sommerwetter untermauert.

Roskilde

Gute Stimmung in Roskilde.

120 000 Besucher (davon 79 000 zahlende) erlebten rauschende Konzerterfolge von Morrissey und The Streets, freuten sich über die witzige Disco-Hommage der Scissor Sisters und wunderten sich über einen schalen Auftritt von Guns N' Roses.

Auf dem Festivalplatz westlich von Kopenhagen rockte am Wochenende auch König Fußball kräftig mit. Als zusätzlicher Spaß und ohne die geringste Aggressivität gegen andere. Janove Ottesen aus Norwegen versetzte die meisten der 50 000 Zuschauer beim Konzert seiner Band Kaizers Orchestra in Begeisterung mit der „Information”, dass Argentinien 2:0 gewonnen habe. Er ließ sie so stehen.

3000 deutsche Fans feierten später trotzdem den deutschen Sieg beim Konzert von Wir sind Helden, die passenderweise aus Berlin in den Norden gekommen waren. Auch der Bandname wirkte an diesem Tag stimmig. Genau wie die prophetischen Gaben von Streets-Sänger Mike Skinner. „England wird nie und nimmer Weltmeister”, rief der HipHopper aus Birmingham seinen Fans am Abend vor dem englischen Spiel gegen Portugal immer wieder zu - wovon sich die erstmals in Roskilde stark vertretene britische Gemeinde am folgenden Tag auf der bizarr vor einer gigantische Skatebahn aufgebauten Großbildleinwand selbst überzeugen musste.

Nach einem schwachen Festival 2005 mit nur 60 000 Besuchern und einem heftig kritisierten Musikprogramm gab es an diesem Wochenende nur frohe Gesichter bei den Veranstaltern. Der Schock der neun zu Tode gedrückten jungen Männer beim Konzert von Pearl Jam vor sechs Jahren hat zu total veränderten Sicherheitsmaßnahmen vor den Bühnen geführt, das Gefühl von Unsicherheit scheint endgültig überwunden.

Anders als das in diesem Jahr ausgefallene englische Glastonbury-Festival, mitunter ein deutlich größerer Bruder und Konkurrent, hat Roskilde nie mit unwilligen Behörden und aggressiven Besuchergruppen zu kämpfen. „Weil Glastonbury dieses Jahr nicht stattfindet, haben wir wahrscheinlich zum ersten Mal mehrere tausend britische Besucher hier. Ohne die geringste Werbung. Das überrascht uns total”, sagt Festivalsprecher Esben Danielsen.

Traditioneller Rock ist auf den sechs Bühnen Mangelware geworden. Diese Fahne hielt der 65-jährige Bob Dylan in die Höhe, als seine fantastische Band eine wahrlich rockende Version von „Highway 61 Revisited” in den dänischen Abendhimmel „donnerte”. Welch ein Kontrast zu Dylans schon manchmal leicht greisenhaft wirkenden Bewegungen am kleinen Keyboard. Seine „Never Ending Tour” hält das nicht auf. Und Roskilde wartet auf das 37. Festival. Von Thomas Borchert, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/07/05/magazin/musik/t/rzo260779.html
Sonntag, 02. Juli 2006, 12:32 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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