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Mittwoch, 05. Juli 06

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Bob Dylan bei einzigem Deutschland-Auftritt umjubelt

Gelsenkirchen Wenn eine Legende wie Bob Dylan in Gelsenkirchen Station macht, vergessen selbst britische Fußballfans den Frust über das Ausscheiden ihrer Mannschaft. 

Bob Dylan

Bob Dylan am 30. Juni in Roskilde.

„Er ist einfach großartig. Das konnte ich mir nicht entgehen lassen”, sagte der im rot-weißen Trikot angereiste Fan Paul und reihte sich in die tanzende Menge ein. Traditioneller Rock, perfekt gespielt und arrangiert vor der abendlichen Kulisse der Freilichtbühne „Amphitheater” direkt am Rhein-Herne-Kanal, wurde am Sonntagabend von den Zuhörern immer wieder umjubelt.

Vor allem die Klassiker aus der mittlerweile schon mehr als 40 Jahre währenden Karriere des Poeten haben offenbar noch nichts von ihrer Anziehungskraft verloren, wenn auch mit oft überarbeiteten Arrangements. Bereits Jahrzehnte alte Ohrwürmer wie „Mr. Tambourine Man” oder „Like a Rolling Stone” erwiesen sich als gefeierte Publikumslieblinge. Dylan zollte dem ausgiebig Respekt, auch wenn er im kommenden Monat sein mittlerweile 44. Album vorlegen will.

Der Star selbst gab sich weitgehend emotionslos. Halb abgewandt vom Publikum stand Dylan am Keyboard, eine Gitarre nahm er während des ganzen Abends nicht in die Hand. Nur gelegentlich griff er zur Mundharmonika. Trotz des warmen Sommerabends trug er einen hoch geschlossenen schwarzen Anzug. Den ebenfalls schwarzen Western-Hut mit der breiten Krempe hatte er tief ins Gesicht gezogen.

Fotos von dem mittlerweile 65-jährigen Altmeister unter den Rockstars waren grundsätzlich nicht erlaubt. Nicht nur professionellen Fotografen war der Zutritt verwehrt, auch bei der Eingangskontrolle galt die besondere Aufmerksamkeit der Sicherheitskräfte privat mitgebrachten Kameras.

Nur gelegentlich wippte der Star ganz leicht in den Knien während er seine Songs mit rauer und leicht krächzender Stimme vortrug. Der heisere Sprechgesang mit den wegen ihrer literarischen Qualität hoch gelobten Texten war kaum zu verstehen. Auf eine Begrüßung des Publikums verzichtete Dylan ebenso wie auf weitere Kommentare, nur die Vorstellung seiner Band übernahm er selbst.

Die aus ganz Deutschland und vielfach auch aus den nahen Niederlanden angereisten Fans störte das alles nicht. Ganz im Gegenteil - Rätselhaftigkeit und ein Schuss Kauzigkeit scheinen untrennbar zum Image des Stars zu gehören. Eine Altersgrenze für Dylan-Fans schien es dabei ebenso wenig zu geben wie ein einheitliches Profil.

Etwa zwischen 15 bis 75 Jahren zählten die Zuhörer im Gelsenkirchener Amphitheater. Familien mit Kindern standen einträchtig neben Tätowierten, die kaum einen Zentimeter freie Haut auf dem massigen Oberkörper zur Schau trugen.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/07/05/magazin/musik/t/rzo260985.html
Montag, 03. Juli 2006, 12:56 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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