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Mittwoch, 05. Juli 06

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Kaiserslauterns Gästeführer müssen viel erzählen

Kaiserslautern Städte werben oft mit ihrer „wechselvollen Geschichte” um Besucher.

Kaiserbrunnen

Der Brunnen gehört zu den Sehenswürdigkeiten. (Bild: Stadt K'Lautern/dpa/gms)

In Kaiserslautern ist das kein leeres Versprechen: Die Stadt in der Pfalz ist so oft besetzt und zerstört worden wie wenige andere in Deutschland.

Nachdem im 17. und 18. Jahrhundert der Dreißigjährige- und zwei Erbfolgekriege ihre Spuren hinterlassen hatten, wurde die Industriestadt auch im Zweiten Weltkrieg schwer in Mitleidenschaft gezogen. Heutigen Stadtführern wie Renate Lang erleichtert das ihre Aufgabe nicht: „Wir haben es manchmal schwer, weil in der Stadt nicht so viel von der Geschichte zu sehen ist”, sagt sie. „Da muss man halt mehr erzählen.”

Wer die Augen aufmacht, wird dennoch viel Interessantes in der WM-Stadt entdecken. Ein „Hingucker” ist der 1987 vollendete, fünf Meter hohe „Kaiserbrunnen” des Bildhauers Gernot Rumpf, der mit seinen zahlreichen Bronzestatuen und –figuren die Stadtgeschichte erzählt. Nicht weit davon entfernt befindet sich das Theodor-Zink-Museum in einer alten Fuhrmannsherberge, die 1811 unter der Herrschaft Napoleons entstand. Ein Modell der Stadtansicht im Jahr 1625 macht hier klar, wie sich Kaiserslautern verändert hat.

Von der Kaiserpfalz, die Friedrich Barbarossa in Kaiserslautern einst gründete, stehen nur noch Reste der Kapelle. Auch das nebenan errichtete Renaissance-Schloss des Pfalzgrafen Johann Casimir ist aus dem Stadtbild verschwunden. Der 1935 auf seinen Ruinen gebaute Casimirsaal kann allerdings in geführten Gruppen besichtigt werden. Nur wenige Meter davon entfernt steht die Fruchthalle, die von 1843 an unter bayerischer Regentschaft gebaut wurde und in der sechs Jahre darauf vergeblich versucht wurde, die Unabhängigkeit der Pfalz auszurufen.

Dienstags und samstags ist Markt auf dem Stiftsplatz, der während der Fußball-WM zur „Public-Viewing-Zone” werden soll. Als Spezialität gelten hier Pferdewürste und –frikadellen. Die am Rande des Platzes liegende spätgotische Stiftskirche gilt als Mittelpunkt Kaiserslauterns und ist eine von 22 Stationen des Stadtrundgangs „Auf den Spuren Barbarossas”.

Wer sich nach so viel Geschichte erholen will, kann das im Westen Kaiserslauterns gelegene Gelände der Landesgartenschau 2000 besuchen. Hier sorgt unter anderem eine Ausstellung von 64 Dinosaurier-Figuren für Abwechslung. Ruhe verströmt der Japanische Garten mit seinen Teichen, Wasserfällen und Steinlaternen. Nach Angaben der Stadt ist er der größte Japanische Garten Deutschlands. Und auch die Winzer der Pfalz sind nicht weit entfernt: Neustadt/Weinstraße und andere Orte der weiteren Umgebung ermöglichen es den Fußballfans, den Bierkrug gegen das Weinglas zu tauschen.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/07/05/magazin/reise/t/rzo257477.html
Donnerstag, 22. Juni 2006, 12:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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